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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Läuse lösen Umweltalarm aus
Zwischenüberschrift:
Fette Ablagerungen auf der Hase haben eine natürliche Ursache
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Eine merkwürdige Verschmutzung der Hase hat am Dienstag eine ganze Reihe von Experten beschäftigt. Des Rätsels Lösung: Pappel-Schädlinge waren die natürlichen Verursacher.
Ein besorgter Bürger hatte am Dienstag die Verunreinigung bei der Polizei gemeldet. Die speziell geschulten Beamten der Ermittlungsgruppe Umwelt der Polizeiinspektion Osnabrück stießen an der Bessemerstraße auf größere grau-blaue wachsig-fette Ablagerungen auf dem Wasser. Betroffen waren nicht nur die stehenden Gewässerteile, sondern auch das Ufer und der Pflanzenbestand. Wenn aber keine schädlichen Substanzen in die Hase eingeleitet wurden, was ist es dann? Die Polizei holte sich Unterstützung beim Fachdienst Umwelt der Stadt, den Stadtwerken und dem staatlichen Gewerbeaufsichtsamt. Aber auch diese Fachleute hatten keine Erklärung.
Den Polizeibeamten fiel die besonders starke Verunreinigung unter Pappeln auf. Weitere Ermittlungen ergaben, dass bereits in der vergangenen Zeit verschiedene Behörden über die mysteriöse Verschmutzung in anderen Stadtteilen informiert worden waren, die auch vor einem Rätsel standen. Erst ein Experte aus dem Fachbereich Ökologie der Universität Osnabrück konnte es lösen: Die geheimnisvollen fetten Ablagerungen kommen von einem Schädlingsbefall, der sich auf den Pappeln gebildet hatte.
Die sogenannte Spiralgallenlaus, die die Pappeln befallen hat, ist der Verursacher. Die wenig sommerliche Witterung hat vermutlich zu einem überdurchschnittlichen Befall durch das auch Pappelblattlaus genannte Ungeziefer geführt. Die Ablagerungen auf dem Wasser stammen von den Stoffwechselprodukten der Laus-Population, die im August ihren Höhepunkt findet.
Autor:
pm


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