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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Schont die Kultur"
Zwischenüberschrift:
Staatsminister Neumann in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Ich habe keine Versprechungen gemacht." Das sagt Bernd Neumann sicherheitshalber, bevor CDU-Fraktionschef Fritz Brickwedde ihm einen Steckenpferdreiter und Schokolade überreicht. Auf Einladung der CDU war der Kulturstaatsminister gestern zu Gast in Osnabrück. Nach einem Besuch im Diözesanmuseum besichtigte Neumann Kulturorte, die von seinem Etat profitieren erst die Bergkirche und dann das Nussbaum-Haus, das Bundesmittel in den Ankauf des " Mannes mit Blume" steckte.
Im Nussbaum-Haus skizzierte Neumann vor Vertretern der Osnabrücker Kulturszene seine Arbeit. Im Vortrag bekannte er sich zu Kunst und Musik als " hartem Standortfaktor" sie zu unterstützen sei nicht Subvention, sondern Investition. Die Kreativwirtschaft trage zur Bruttowertschöpfung in derselben Größenordnung bei wie die Autoindustrie. Unter lautem Applaus formulierte der Staatsminister seinen Appell: " Schont die Kultur."
Versprechungen hat Neumann nicht gemacht. Hoffnungen hatten die meisten aber sehr wohl: Ralf Waldschmidt wies an seinem ersten Arbeitstag als Intendant des Osnabrücker Theaters auf die Bildungsfunktion seines Hauses hin, Heike Drogies vom Förderverein des Jugendtheaters " Oskar" spann den Faden weiter und schilderte die Notwendigkeit eines weiteren Schauspielers im Team. Hier muss der Minister einschränken: Anträge auf befristete Projektzuschüsse haben in seinem Haus mehr Chancen als die auf eine institutionelle Förderung. Hagen Gleisner vom Kammermusik-Festival classic con brio holt sich ein klares " Nein" ab, als er nach dem Vorbild NRWs ein Musikinstrument für jedes Osnabrücker Kind erbittet. Bundesmittel gehen vor allem in Pilotprojekte; NRW war schneller. Trotzdem fasst Brickwedde zutreffend zusammen: " Die Zahl der Anträge aus Osnabrück wird steigen." Hoffnungen bestehen im Nussbaum-Haus genauso wie am Augusta schacht. Für sie zählt Neumanns Wort: " Für innovative Projekte ist immer Geld da."

Bildtext:

Neumann und Nussbaum: der Kulturstaatsminister und Museumsleiterin Inge Jaehner im Gespräch.

Foto:

Jörn Martens
Autor:
dab


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