User Online: 1 | Timeout: 16:42Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jugend zurück in die Natur holen
 
Kein erhobener Zeigefinger
 
Ein Rekordjahr in jeder Hinsicht
 
Einblicke in die Finanzwelt
 
An Facebook herantasten
Zwischenüberschrift:
DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde
 
Hans-Jürgen Bruhn von der pronova BKK
 
Klasse!-Projekt mit vielen Höhepunkten
 
Prof. Dr. Reinfried Pohl von der Deutschen Vermögensberatung
 
Marco Hörmeyer – Stadtwerke Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Warum unterstützt die DBU ein Projekt wie " Klasse"?
Es geht darum, dass Schüler mit dem Medium Zeitung umzugehen lernen. Das Schwerpunktthema ist die Auseinandersetzung mit dem Umweltschutz. Die Schüler haben die Möglichkeit, Umweltfragen, - probleme und - projekte vor Ort auszuwählen, sie aufzusuchen und zu erkunden. Sie sollen sich durch Anschauung und Diskussionen mit den Akteuren und Verantwortlichen selbst eine Meinung bilden. Wo sonst erreichen wir mit relevanten Umweltthemen mehr als 13 000 Schüler?
Warum sind Printmedien so wichtig?
Die Tageszeitung ist als Leitmedium in der Demokratie unverzichtbar. Die inhaltlich-analytische Berichterstattung ist dabei die Stärke der gedruckten Tageszeitungen. Nicht hastige Schnelligkeit wie im Internet, sondern profunder inhaltlicher Tiefgang und die Qualität der Berichterstattung zeichnen das Printprodukt aus.
Wie unterstützt die DBU das Thema Jugend und neue Medien?
Die DBU unterstützt etwa für naturinteressierte Besucher die Entwicklung eines satellitengestützten Navigationssystems im Rahmen eines pädagogischen Gesamtkonzeptes des 3-Berge-Netzwerks. Das GPS-Gerät, das ausgeliehen werden kann, beantwortet Fragen rund um Natur, Umweltschutz sowie Stadt- und Erdgeschichte.
Was sind Themen, mit denen Schüler in Berührung gebracht werden sollten?
Wir müssen die Jugendlichen wieder stärker aus den virtuellen Welten in die erlebte Natur zurückholen: Für die Schönheit der Natur, für den Schutz der biologischen Vielfalt und des Klimas, für ihre eigene Zukunft interessieren. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass der Klima- und Umweltschutz vielfältige Ansatzpunkte bietet, um das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu wecken. Es fehlen Ingenieure. Rund 37 000 Stellen sind nach einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln nicht besetzt. Es wäre dramatisch, wenn der Aufwärtstrend der Umweltbranche durch einen Mangel an qualifiziertem Nachwuchs gestoppt würde. Um dies zu verhindern, müssen wir junge Menschen vielseitig und vor allem frühzeitig mit Naturwissenschaft und Technik vertraut machen.

Bildtext:

Fritz Brickwedde, DBU-Generalsekretär.

Foto:

privat

DBU
Seit der Aufnahme der Stiftungsarbeit im Jahr 1991 (gegründet wurde die DBU 1990) hat sie über 7800 Projekte mit rund 1, 4 Milliarden Euro Fördervolumen unterstützt. Die DBU fördert Projekteaus den Bereichen Umwelttechnik, Umweltforschung/ Naturschutz und Umweltkommunikation.

Warum unterstützt Ihr unternehmen das Klasse!- Projekt?
Die Ausrichtung des Projektesgefällt uns. Es ist spannend für Jugendliche, den Umgang mit Medien zu suchen. Es ist wichtig, junge Menschen mit aktuellen Themen zu erreichen. Außerdem ist es gut, dass sie sich mit aktuellen Inhalten beschäftigen.
Ist die Tageszeitung in Zeiten des Internets überhaupt noch relevant für junge Menschen?
Alle Infokanäle sind wichtig. Von der Ausrichtung her hat die Tageszeitung eine andere Gewichtung als das Internet. Hier geht es um Hintergrundinformationen und nicht um schnelllebige Meldungen. Printmedien bringen einen guten Mix aus aktuellen Nachrichten und Hintergründen. Der Kontakt mit dem Medium ist wichtig für die Meinungsbildung der Jugendlichen. Nur so können sie sich über aktuelle Themen mit anderen austauschen.
Wie unterstützt die Pronova BKK das Thema Jugend und neue Medien?
Wir haben das Jugendlabel Straight″. Damit erreichen wir junge Menschen mit Gesundheitsthemen. Diese Infos werden dort spannend aufbereitet. Wir nutzen auch neue Medien wie Blogs. Wir wollen allerdings nicht mit dem erhobenen Zeigefinger arbeiten. Auch Themen wie Drogen, Sex und Komasaufen werden hier angesprochen.
Was sind Themen, mit denen Jugendliche noch stärker in Berührung gebracht werden?
Jugendliche sind heute im Schulalltag sehr stark eingebunden. Entspannung und Bewegung werden immer wichtiger. Schüler sind oft sehr gestresst, bewegen sich zu wenig oder ernähren sich ungesund. Diese Themen sind wichtig und sollten bei den Schülern ankommen.
Wie schafft es ihr Unternehmen, Jugendliche für den Bereich Gesundheit und Vorsorge zu interessieren?
Wir arbeiten zum Teil mit Kommunen zusammen, die auch Schulträger sind. Über Projekttage an Schulen können wir Themen platzieren und vor Ort erlebbar machen. Ein Beispiel ist die Rauschbrille, die Jugendlichen die Welt aus Sicht eines Betrunkenen zeigt. So können sich Schüler näher mit einem Thema auseinandersetzen. Die Aktionen kommen positiv an.

Bildtext:
Hans-Jürgen Bruhn, Abteilungsleiter Marketing.

pronova BKK
Die pronova BKK ist miteinem dichten Geschäfts-stellennetz an mehr als 90Kundenservice- und Bera-tungsstellen vertreten. Siegehört zu den fünf größ-ten Betriebskrankenkas-sen und zu den 25 größtenKrankenkassen inDeutschland. Sie zähltzurzeit rund 660 000 Ver-sicherte.

OSNABRÜCK. Mit einem Rekord endet das Klasse!- Projekt 2010/ 2011: Mehr als 13 000 Schüler aus Stadt und Landkreis Osnabrück sowie dem Emsland haben bei derachten Auflage des Medienprojektes der Neuen OZ mitgemacht. Jugendliche von 277 weiterführenden Schulen und 340 Grundschulen haben im Unterricht die Zeitung gelesen und das Unterrichtsmaterial bearbeitet. Viele Klassen haben zusätzlich das Druckzentrum Osnabrück besucht, in der Redaktion vorbeigeschaut oder an Ausflügen und Schreibwerkstätten teilgenommen.
Schüler der Antoniusschule Holzhausen haben beispielsweise gemeinsam mit einer Redakteurin der Neuen OZ den Osnabrücker Zoo besucht und das Thema Artenschutz vor Ort recherchiert. Die Schüler der 3. und 4. Klassen haben eigene Artikel verfasst, die auf einer Sonderseite erschienen sind. Aktiv dabei waren auch die Schüler der Möser-Realschule: Lehrerin Anette Grieser-Schmitz hat mit ihrem Deutschkurs in der 10. Klasse die Zeitung intensiv im Unterricht thematisiert und die Schüler aufgefordert, eigeneTexte zu verfassen. Die Jugendlichen haben sich mit dem Thema Drogen und Alkohol auseinandergesetzt, Interviews mit Experten geführt und Artikel geschrieben. Eine Auswahl der Texte ist dann auf der Klasse!- Seite erschienen.
Ein Erfolg ist auch die neue Klasse!- Jugendredaktion, die seit Oktober fleißig eigene Texte schreibt. Rund 20 Schüler sind hier regelmäßigaktiv, nehmen an Schulungen und Redaktionskonferenzen teil. Ebenfalls erfolgreich waren die ganztägigen Workshops, die wir angeboten haben. Mehr als 30 Schüler haben an zwei Terminen Einblicke in die Welt des Journalismus bekommen. Insgesamt sind 80 Artikelvon Schülern veröffentlicht worden. Grund genug, sich bei allen Teilnehmern, Partnern und Förderern zu bedanken.

Warum unterstützt Ihr Unternehmen ein Medien-Projekt wie Klasse?
Die kontinuierliche aktive Einbindung der Tageszeitung in den Schulunterricht halte ich für ein pädagogisch sehr wertvolles Konzept. Wenn Jugendliche sich bereits frühzeitig mit dem Medium und auch seinen Inhalten auseinandersetzen, fördert das ihre Neugierde und hilft ihnen, ihre Umwelt verstehen und Ereignisse einordnen zu können. Sie werden zum Nachdenken angeregt, was sich wiederum positiv auf die Allgemeinbildung auswirkt. Wir unterstützen das Projekt, damit Schüler an das Medium Zeitung herangeführt und zum Zeitung lesen motiviert werden können. Denn nur so können sie sich eine eigene, fundierte Meinung bilden.
Wie unterstützt die DVAG das Thema Jugend und neue Medien?
Neue Medien wie das Internet erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Fast jeder Jugendliche ist mittlerweise bei einer Plattform wie Facebook angemeldet. Dabei werden oft die Risiken und Folgen der virtuellen Kommunikation außer Acht gelassen, die sich zum Beispiel in der Zukunft bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz negativ auswirken können. Dafür möchten wir Schüler im Rahmen von Vorträgen zum Richtigen Umgang imInternet″ Grundregeln für die Nutzung von sozialen Netzwerken erklären und zeigen, welche Fallen sich im Internet verstecken.
Was sind Themen, mit denen Schüler in Berührung gebracht werden sollten?
Getreu unserem Motto Früher an später denken″ liegt es uns besonders am Herzen, Jugendliche im Umgang mit Geld zu schulen und ihre finanzielle Kompetenz zu fördern. Denn nicht erst, seit es kostenpflichtige Handy-Klingeltöne zum Runterladen gibt, ist das Thema Schulden″ auch schon bei jungen Menschen relevant. Darum freue ich mich, dass Schüler sich im Rahmen des Projektes mit ausgewählten Finanzthemen beschäftigen und sich Einblicke in die Finanzwelt erarbeiten.

Bildtext:
Reinfried Pohl, Gründer der DVAG.

DVAG
Mit ihren über 37 000 haupt- und nebenberuflichen Vermögensberatern betreut die DVAG 5, 5 Millionen Kunden rund um dieThemen Vermögen planen Vermögen sichern Vermögen mehren″. Der Finanzvertrieb wurde 1975 von Prof. Dr. Reinfried Pohl gegründet. 2010 erzielte das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von rund 1, 07 Milliarden Euro.

Warum unterstützen Sie das Klasse!- Projekt?
Medienkompetenz ist ungeheuer wichtig. Wir haben die tolle Möglichkeit, mit Klasse! Jugendliche zu begeistern. Als Stadtwerke haben wir den Vorteil, dass wir ein breites Feld bieten können. Die Energiewende ist ein großes Thema zurzeit. Der Bedarf an Informationen ist enorm. Wir wollen Schülern Einblicke bieten.
Wieso ist es heute noch wichtig, Schüler mit der Tageszeitung in Berührung zu bringen?
Der Trend in der Medienwelt geht heute leider zur Oberflächlichkeit. Im Internet werden Informationen schnell, aber nur oberflächlich geboten. Die Tageszeitung bietet die Möglichkeit, tiefer in Themen einzusteigen. Außerdem werden lokale und regionale Inhalte angeboten. Wichtig ist heute allerdings auch für Zeitungen, sich zu vernetzen und das Medium auch crossmedial zu nutzen.
Was planen die Stadtwerke, um Jugendliche noch stärker anzusprechen?
Wir wollen unsere Schulkommunikation mit weiteren Angeboten ausbauen. Auch thematisch wollen wir uns breiter aufstellen und uns an neue Medien wie Facebook herantasten. Mit kleinen Schritten wollen wir auch verstärkt junge Menschen mit unserem Kundenmagazin Hier″ erreichen. Unsere Jugendredaktion und das crossmediale Arbeiten sollen dabei helfen. Erneuerbare Energien sind zurzeit ein Thema, das auch von Jugendlichen diskutiert wird.
Wie können die Stadtwerke hier helfen?
Wir wollen die Zusammenhänge erklären. Was ist Öko-Strom? Wo kommt der Strom überhaupt her? Energie wird uns in Zukunft immer mehr betreffen. Junge Menschen kommen häufiger mit dem Thema in Berührung. Sie werden in Zukunft selbst zu Erzeugern und Strommanagern. Auch die Mobilität wird sich verändern. Carsharing wird an Bedeutung gewinnen. Unsere Themen betreffen die Jugendlichen direkt. Wir müssen sie nur noch an sie heranbringen.

Bildtext:
Marco Hörmeyer, Pressesprecher der Stadtwerke.

Stadtwerke
Die Stadtwerke Osnabrück sind mit mehr als 900 Mitarbeitern einer der größten kommunalen Infrastrukturdienstleister Deutschlands. Zu den Kernkompetenzen gehören die Energie- und Wasserversorgung, der ÖPNV sowie der Betrieb der Entwässerung, des Hafensund der Bäder. Zudem sind die Stadtwerke an der Nordwestbahn sowie os1.tv beteiligt.
Autor:
kri


Anfang der Liste Ende der Liste