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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Regen lässt Freibad-Saison ins Wasser fallen
Zwischenüberschrift:
Enorme Besuchereinbußen aufgrund des kalten Sommers – Hallenbäder profitieren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Südkreis/ Osnabrück. Kalt, regnerisch und durchwachsen präsentiert sich der Sommer 2011. Da die Schlechtwetterfront auch noch in die Ferienzeit fällt, ist es für die Freibad-Betreiber doppelt ärgerlich. Familien und Schüler bleiben lieber im Warmen, anstatt eine Abkühlung im Schwimmbecken zu suchen. Speziell die Bäder ohne überdachten Bereich verzeichnen deshalb große Besuchereinbußen.
Von Beginn der FreibadSaison im Mai bis Anfang August hatte das Waldbad Schledehausen einen Besucherzulauf von 6000 Schwimmern. " Die Zahlen sind ziemlich eingebrochen", sagt Jörn Harms, Bademeister in Schledehausen. Schließlich hätten im vergangenen Jahr allein im Juli genauso viele Wasserratten den Weg ins Waldbad gefunden.
In Bad Laer sieht es ähnlich aus. Seit Mai haben 39 800 Menschen das Sole-Freibad besucht. Im Jahr zuvor waren es im gleichen Zeitraum 54 200. " Wir profitieren noch ein bisschen vom guten April. Da haben wir 1450 Saisonkarten abgesetzt", erläutert Lars Gehlhaar als Betreiber des Freibades.
Treue Frühschwimmer
Bad Iburg verzeichnet mit 7008 Besuchern bis Mitte Juli einen Besucherrückgang von etwa 50 Prozent. Immerhin: Die Frühschwimmer in Bad Rothenfelde lassen sich nicht vom schlechten Wetter abhalten. " Das sind Stammschwimmer, die ziehen ihre Bahnen auch bei Regen", so Marcel Arkenberg von der Gemeinde Bad Rothenfelde. Abgesehen von den frühen Besuchern, sind auch hier die Auswirkungen des durchwachsenen Wetters zu spüren. Der Sommer 2010 hatte noch 90 000 Gäste ins Freibad getrieben. 2011 sind es nur noch 60 000 und somit ein Drittel weniger. " Mir tun die Kinder leid, weil eigentlich die ganzen Ferien lang schlechtes Wetter war", bedauert Arkenberg.
Auch im Moskaubad sieht es laut Verena Günther von den Stadtwerken Osnabrück " nicht so rosig aus". Von Mai bis Anfang August kamen nur 51 101 Badegäste zum Schwimmen, wohingegen 2010 noch 118 462 Besucher gezählt wurden. " Da hat das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", so Günther. Das Nettebad ist von den Kapriolen des Sommers nicht betroffen, sondern profitiert sogar davon. Durch die Kombination von Innen- und Außenbereich habe man Vorteile, da die Besucher spontan entscheiden können, wo sie hingehen möchten. In diesem Jahr seien bereits 175 468 Besucher da gewesen.
Nur noch wenige Tage
Im Freibad in Hagen gab es vergangenes Jahr 25 Tage mit mindestens 500 Besuchern. 2011 waren es bisher nur fünf Tage. Insgesamt kamen dieses Jahr 10 000 Besucher ins Freibad und somit 15 000 weniger als im letzten Jahr.
Die Verantwortlichen blicken wenig optimistisch in die letzten Sommerwochen. " Uns gehen langsam die Tage aus."
Das nicht einschätzbare Wetter wird auch im Panoramabad in Georgsmarienhütte als Problem für die nächsten Wochen gesehen. Seit Ende April sind dort erst 7500 Gäste im Freibad gewesen. Die 20 000 Besucher aus dem Vorjahr seien in Anbetracht der Wetterlage dort wohl nicht zu erreichen, so die Stadtwerke Georgsmarienhütte.
Das Naturbad Hasbergen konnte bis Ende Juli 2011 8500 Badegäste verzeichnen, was einer Einbuße von etwas mehr als 50 Prozent entspricht. Denn 2010 waren es zur gleichen Zeit bereits 18 000 Schwimmbegeisterte, die das Freibad in Hasbergen besuchten. Dieses Jahr ist der Andrang deutlich geringer. " Nur die Frühschwimmer lassen sich nicht vom Wetter abschrecken", erklärt Erhard Lembcke, Vorsitzender des Vereins Naturbad Hasbergen.

Bildtext:

Bademeisterin Sonja Koslowski beaufsichtigt zurzeit im Moskaubad in Osnabrück fast leere Schwimmbecken.

Foto:

Gert Westdörp
Autor:
Natascha Kanke


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