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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Das Problem sind die unverschämten Radfahrer"
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Lotter Straße: Radler fühlen sich bedrängt" (Ausgabe vom 6. August).
" Ja, der Unmut wächst, aber nicht über die gelungene Umgestaltung der Lotter Straße von einer Lkw-Rennpiste zu einer Nahversorgungs-Einkaufsstraße mit deutlich gesteigerter Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Anwohner. Das Problem sind immer unverschämter werdende Radfahrer. Dabei lasse ich das Argument der zu schmalen Straße nicht gelten, weil viele Radfahrer die Fußwege der Lotter Straße auch schon vor der Umgestaltung widerrechtlich und rücksichtslos benutzt haben. Beim Neubau unseres Geschäftes haben wir im Jahr 2005 extra den Eingang vom Fußweg zurückgelegt, weil wir unseren Kunden nicht länger zumuten wollten, beim Verlassen des Geschäftes immer wieder von Radfahrern umgefahren zu werden. Und meine damaligen Befürchtungen haben sich leider voll und ganz bestätigt: So nach dem Motto Der Weg ist rötlich gepflastert, das ist mein Radweg′nutzen Radfahrer besonders im Alter zwischen 20 und 50 den Fußweg in allen Richtungen ohne Rücksicht auf Verluste. Meine tägliche Beobachtung widerlegt auch die im Bericht angedeutete Annahme, es würden hauptsächlich Ältere aus Angst auf den Gehweg ausweichen! Es ist einzig die Bequemlichkeit und die Ignoranz der auf dem Gehweg fahrenden Personen, die zu diesem Verhalten führt. Die Umgestaltung der Lotter Straße ist ein positives Beispiel für die Zusammenarbeit der städtischen Planer und der betroffenen Anwohner. Es wurde aus einer nur dem Autoverkehr gerechten Einfallstraße eine für Geschäftsleute und Anlieger interessante Einkaufsstraße, die zum Schaufensterbummel und Verweilen in den Cafés und Restaurants einlädt. Die Lotter Straße bietet auf kurzer Distanz viele inhabergeführte Fachgeschäfte. Und die freuen sich auf jeden Besucher, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto. Aber genau wie Autofahrer, die sich einen legalen Stellplatz suchen müssen, sollten sich auch alle Radfahrer an die geltenden Regeln halten. Die Verengung der Fahrbahn und die vielen Querungshilfen haben den Lkw-Verkehr teilweise vertrieben und zu einer deutlichen Verlangsamung des Autoverkehrs geführt. Das kommt den Radfahrern letztlich mehr zugute, als eine etwas breitere Straße! Zum Schluss noch ein Wort zu den Kosten: Einen Großteil der Kosten für die Umgestaltung der Straße haben die Anlieger getragen!"
Autor:
Peter Schwenderling


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