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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Baubeginn noch in diesem Jahr
Zwischenüberschrift:
Planungsbüro erwirbt erste Fläche auf dem Gelände der Scharnhorstkaserne
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Vorfeld gab es kritische Töne. Die Ansiedlung eines Architekturbüros auf dem Gelände der Scharnhorstkaserne am Westerberg am Eingang des künftigen Wissenschaftsparks gefiel nicht jedem. Trotzdem billigte der Osnabrücker Rat die Pläne vor der Sommerpause ohne Gegenstimmen bei fünf Enthaltungen. Noch in diesem Jahr soll Baubeginn sein.

" Wir freuen uns über den ersten Grundstücksverkauf im Wissenschaftspark und führen mit der Firma momentan Gespräche über die Details des Gebäudes", bestätigte Osnabrücks Finanz-Vorstand Horst Baier. So sei zum Beispiel die Realisierung eines " innovativen Energiekonzepts" vorgesehen, das annähernd Passivhaus-Standard haben soll.

Eine weitere Idee ist es, zwischen dem Architekturbüro-Komplex und dem " InnovationsCentrum" (ICO) einen Platzcharakter zu erzeugen. Angedacht ist zum Beispiel eine Cafeteria mit Außengastronomie im Erdgeschoss des Firmengebäudes, die auch vom ICO genutzt wird. Wann der vorgesehene zweite Bauabschnitt des Architekturbüros realisiert wird, dürfte davon abhängen, wie schnell die derzeit auf mehrere Standorte verteilten Mitarbeiter an der neuen Zentrale zusammengefasst werden können.

Ratspolitiker hatten bei der nicht öffentlichen Diskussion über den von der städtischen Wirtschaftsförderung (WFO) vorbereiteten ersten Vertragsabschluss vor allem kritisiert, dass es bisher noch keine definierten Kriterien für Ansiedlungen im Wissenschaftspark gibt. Bisher ist nur festgelegt, dass der Wissenschaftspark, der eins der Leuchtturmprojekte der Stadtentwicklung ist, ausdrücklich nicht den Charakter eines Gewerbebereichs haben soll und Synergieeffekte zwischen Hochschule und Unternehmen erzielt werden. Die hohe Affinität des Architekturbüros zum Wissenschaftspark hatte die Hochschule Osnabrück vor der Entscheidung über den Verkauf des rund 6000 Quadratmeter großen Grundstücks noch einmal in einer schriftlichen Stellungnahme unterstrichen.

Die noch fehlenden allgemeinen Vergabekriterien für die Entwicklung des Areals sollen jetzt nach den Kommunalwahlen in einem Workshop ermittelt werden. Stadtkämmerer Baier verspricht sich von der ersten Ansiedlung die erhoffte Initialzündung für die weitere Entwicklung: " Wir wollen hier gezielt innovative und technologieorientierte Unternehmen, und es ist mit rund sechs verbleibenden Hektar noch genug Platz da."

Baier geht davon aus, dass der Architekturbüro-Bau und das ICO-Gebäude Anfang 2013 fertig sein werden, wobei das Osnabrücker Unternehmen noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen dürfte. Planmäßig laufen derweil die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Kasernengelände weiter, das nach dem Zeitplan Ende September frei geräumt sein soll. Den Anwohnern verspricht Baier: " Dann gibt es zum Abschluss für alle eine Fensterreinigung."

Bildtext:

Bis Ende September sollen die planmäßig laufenden Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Kasernengelände abgeschlossen sein.

Die Eingangssituation im entstehenden Wissenschaftsbereich: links das Innovationszentrum Osnabrück (ICO), rechts die Fläche des Planungsbüros mit dem Anbau, wo zunächst Parkplätze geplant sind. Grafik: NOZ/ Michel

Foto:

Archiv/ Michael Hehmann
Autor:
Wolfgang Elbers


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