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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Dinos erobern den Schölerberg
Zwischenüberschrift:
Neue Ausstellung eröffnet am Sonntag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Dinosaurier sind zwar schon lange ausgestorben, doch gerade bei Kindern sind sie nach wie vor " in". " Vielleicht ist es die Größe, die diese Faszination ausmacht", überlegt Dieter Luksch mit Blick auf den Triceratops, der derzeit vor dem Museum am Schölerberg steht. Ihn und viele seiner Artgenossen hat der Museumsdesigner aus München für die Ausstellung " Dinosaurier, Säbelzahnkatze & Co" nach Osnabrücker gebracht. Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 17. Juli.
Wenn es um Dinosaurier geht, kennen sich Kinder häufig besser aus als ihre Eltern. Sie nehmen die kompliziertesten lateinischen Wörter in den Mund, ganz so, als würden sie sich gerade über Feldhamster oder Igel unterhalten. " Nach den Jurassic-Park-Filmen dachte ich, dass diese Welle zu Ende wäre, aber Dinos haben für Kinder offensichtlich nicht an Reiz verloren", sagt Museumsdirektor Dietmar Grote. Doch die Ausstellung, die bis März laufen soll, bietet weit mehr als Nachbauten von Sauriern des Erdmittelalters, von denen einige wie der Triceratops vor dem Museum in Lebensgröße zu sehen sind. " Die Ausstellung ist eine Art Gang durch die Evolution", erläutert Luksch. In fünf Bereiche gegliedert, beginnt sie mit der Lebenswelt auf der Erde vor 500 Millionen Jahren und endet in der Neuzeit mit dem Artensterben und dem Schutz bedrohter Arten.
Los geht es mit dem Urknall und ersten Einzellern, es folgen Einblicke in die urzeitliche Unterwasserwelt. " Der Urhai war etwa 30 Meter lang, sein größter Zahn etwa 18 Zentimeter", sagt Luksch und stellt sich in ein riesiges Gebiss. Zum Vergleich: Der Zahn eines weißen Hais ist mit drei Zentimetern geradezu mickrig.
Dann geht es weiter zu den Dinosauriern in die Jura- und Kreidezeit. " Entstehung und Vergehen das ist der rote Faden der Ausstellung", sagt Dietmar Grote, und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Angelika Leipner ergänzt: " Während die einen aussterben, sind die anderen schon in Wartestellung." Gemeint sind die Säugetiere, die ein paar Schritte von den Sauriern entfernt stehen. " Es ist faszinierend zu sehen, wie die Ökologie es fertiggebracht hat, diese Nischen wieder zu besetzen", sagt Grote. Und mit Blick auf die Säbelzahnkatze und den Gastornis, einen riesigen flugunfähigen Vogel, meint er: " Die Evolution hat sich schon alle möglichen und unmöglichen Sachen ausgedacht."

Bildergalerie
auf www.noz.de

Bildtext:

Darf ich den behalten? Ben möchte den Triceratops vor dem Museum am Schölerberg am liebsten gleich mit nach Hause nehmen.

Foto:

Michael Hehmann
Autor:
lauf


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