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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jeder kann etwas für den Klimaschutz tun
Zwischenüberschrift:
Minister Sander eröffnete Ausstellung zum Wandertag in Melle
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Melle. Beim Knopfdruck löst sich der Eisberg in einem Becken und beginnt zu schmelzen. Fast unmerklich steigt der Wasserspiegel in dem Becken, aber nach kurzer Zeit erreicht das Wasser eine kleine Siedlung am Uferrand und das erste Häuschen verschwindet: Gestern eröffnete Umweltminister Hans-Heinrich Sander in Melle die Ausstellung " Klimawerkstatt". Sie steht in direktem Zusammenhang mit dem Deutschen Wandertag, der nächste Woche Montag in Melle beginnt.
Die Bundesumweltstiftung (DBU) fördert den Wandertag mit 30 000 Euro. DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde nutzte die Ausstellungseröffnung, um Projektleiter Stefan Junkermann (Erster Stadtrat Melle) den entsprechenden Förderbescheid zu übergeben. " Wanderer sind Naturfreunde, und die wissen, dass die Natur ein schützenswertes Gut ist", sagte Junkermann. Die Großveranstaltung wirke für Melle nachhaltig, denn sie werde für die Stadt auch die Grundlage eines künftigen touristischen Konzepts sein.
Brickwedde verwies auf die langjährige gute Zusammenarbeit mit Melle bei unterschiedlichen Förderprojekten in Gesamthöhe von 22 Millionen Euro. " Melle ist uns ein vertrauter Partner, und daher unterstützen wir den Deutschen Wandertag gerne", betonte Brickwedde. Er verwies auf spezielle Umweltwanderungen, bei denen die Wanderer zu umwelt- und natursensiblen Orten begleitet und dort über ökologische Zusammenhänge informiert werden. Dazu kämen Filmvorführungen, Fachvorträge und Diskussionen zu aktuellen Umweltthemen.
Die Ausstellung im Foyer der Sparkasse an der Mühlenstraße wird erstmalig außerhalb der Osnabrücker DBU-Zentrale gezeigt und geht nach dem Wandertag ab 15. August bundesweit auf Reisen. An acht Stationen können Besucher interaktiv mit 24 Experimenten die Zusammenhänge zwischen persönlichem Energieverbrauch, Kohlendioxid-Ausstoß und Klimawandel erforschen. " Die Ausstellung spricht den eigenen Lebensstil an und zeigt, was jeder Einzelne selbst für den Klimaschutz tun kann", betonte Brickwedde.
Diesen Aspekt unterstrich auch Umweltminister Sander. " Internationale Klimaschutzkonferenzen sind schön und gut, aber wir müssen unten anfangen und die Problematik den Menschen in ihrem Lebensbereich nahebringen." Der Klimawandel bringe schon jetzt sichtbare Veränderungen für jeden, erklärte Sander weiter. So erfordere beispielsweise der Küstenschutz zunehmend verstärkte Anstrengungen, aber auch Landwirtschaft und Tourismus seien betroffen. " Das sind zwei Bereiche, wo die einen stöhnen und die anderen jubeln", so der Minister. Auch Wetterextreme wie der Starkregen in Osnabrück vor einem Jahr seien Folgen des Klimawandels. " Wir haben eine hohe Verantwortung für die Zeit, die wir die Erde benutzen, das gilt für jeden Einzelnen", hob Sander hervor.
Der 111. Deutsche Wandertag wird vom Deutschen Wanderverband als der Dachorganisation aller 56 Gebirgs- und Wandervereine Deutschlands veranstaltet. Ausrichter sind die Stadt Melle, der Wiehengebirgsverband Weser-Ems und der Tourismusverband Osnabrücker Land.
Weitere Infos: www.noz.de/ Wandertag

Bildtext:

Wie viel Kohlendioxid wurde bei Produktion, Lagerung und Transport dieser Lebensmittel erzeugt? Melles Bürgermeister André Berghegger, DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde und Minister Hans-Heinrich Sander (von links) scannen das in der Ausstellung

Foto:

Christoph Franken
Autor:
fr


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