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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Hier beginnt das kleine bisschen Meer
Zwischenüberschrift:
Der Hafen wirbt für sich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Hafen ist Osnabrücks Törchen zur Welt. Eine wichtige Lebensader der heimischen Wirtschaft, ein kleines bisschen Meer in der Stadt. Man muss nur mehr Aufmerksamkeit auf den Hafen lenken, sagten sich die Anrainer und entschossen sich zu einer Werbeaktion in eigener Sache.

1, 7 Millionen Tonnen Massengüter werden pro Jahr im Osnabrücker Hafen umgeschlagen. Etwa ein Drittel davon, immerhin 500 000 Tonnen Schrott, Steine und Kies, Zellulose oder Mineralöl, erreichen dieses innerstädtische Gewerbegebiet über den Stichkanal. Damit sei der Stadthafen mit dem größten deutschen Binnenhafen Duisburg zwar nicht zu vergleichen. " Aber der Standort ist auch noch ausbaufähig", sagte gestern Oberbürgermeister Boris Pistorius, " und jeder Erfolg und jede Entwicklung beginnt mit der Wahrnehmung."

Damit der Osnabrücker Stadthafen am Stichkanal künftig besser wahrgenommen wird, haben die wichtigsten dort ansässigen Firmen sich zu einer " Initiative Hafen Osnabrück" zusammengeschlossen: Ein gemeinsamer Auftritt soll her, die Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit verbessert werden, die Bedeutung des Binnenschiffsverkehrs für den Wirtschaftsstandort überhaupt betont werden das sind die Ziele dieser lockeren Arbeitsgemeinschaft unter der Ägide der Stadtwerke Osnabrück. Denn angesichts der Debatte um den weiteren Ausbau des Stichkanals und insbesondere der veralteten Schleusen sowie der Alternativplanung für einen weiteren Hafen am Mittellandkanal kann es nur hilfreich sein, mit einer Stimme zu sprechen.

Ein Schritt auf diesem Wege ist ein gemeinsames Logo. Die zwölf neuen Stelen mit dem Hafen-Logo stehen jetzt an den wichtigsten Zufahrtstraßen. Das Logo wurde aber auch in das innerstädtische Wegleitsystem aufgenommen und erleichtert so die Orientierung ohne Navi. Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes und OB Boris Pistorius enthüllten gestern eine der vom Designer Prof. Thomas Hofmann entworfenen Stelen mit diesem neuen Hafen-Logo. " Wir wollen damit ein Signal setzen, die Botschaft lautet: herzlich willkommen", sagte Rolfes. Immerhin sei das Hafengebiet eine dynamische Gewerbefläche in zentraler Lage, etwa 60 Firmen mit 2500 Arbeitsplätzen sind hier angesiedelt. Und in Kürze kommt mit der Kaffee-Partner-Zentrale ein weiteres Schwergewicht hinzu.

Bildtext:

Der Vorhang fällt, und es erscheint das neue Hafen-Logo: Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes (links) und OB Boris Pistorius an der Elbestraße. Foto: Egmont Seiler


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