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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wo geht′s hier in die weite Welt?
Zwischenüberschrift:
Abiturientinnen informieren Mitschüler über soziale Einsätze im Ausland
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Weltwärts heißt ein Programm des Bundes, mit dem das Entwicklungshilfeministerium seit 2007 Auslandsaufenthalte junger Menschen vermittelt. Das Osnabrücker Gymnasium " In der Wüste" hat den Namen für sein schulinternes Auslandsprogrammübernommen: Ehemalige Schüler berichteten am Dienstag vor rund 45 Abiturienten über ihre Erfahrungen im Ausland oder bei der Reisevorbereitung.

Diana Bruns, Lehrerin am Gymnasium " In der Wüste", weiß den Nutzen von Auslandsaufenthalten zu schätzen. Vor etwa zehn Jahren war sie für einige Zeit in Hongkong und Italien. Im Gymnasium " In der Wüste" kümmert sie sich seit vier Jahren um die jungen Leute, die sich vor dem Studium oder einer Ausbildung erst einmal in der großen weiten Welt den Wind um die Nase wehen lassen wollen.

Alena Becker zum Beispiel, Wüsten-Abiturientin 2009, berichtete über ihre 16 Monate in Huaraz in Peru. Mit der " Weltweiten Initiative für Soziales Engagement" (WI e. V.) hat sie 13 Monate in einem Tageskinderprojekt unter anderem mit Straßenkindern gearbeitet. Schon während der Schulzeit hatte sie den Wunsch, sich vor dem Studium im Ausland sozial zu engagieren. Über die Weltwärts-Seite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (www.weltwaerts.de) war sie auf WI e. V. gestoßen. Mit dieser Organisation plante sie dann die Einzelheiten.

Nadja Ackermann hat gerade erst ihren Abschluss gemacht. Vermittelt durch " Weltwärts", geht sie mit dem American Field Service (AFS), einer der größten und ältesten gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen weltweit, für zunächst ein Jahr nach Südafrika, um in einem Heim für bedürftige Schwangere und Mütter zu helfen.

Marie Bähr hat über die Vermittlungsstelle der Caritas in Nizza eine Au-pair-Stelle in Frankreich gefunden. Bei einer Familie in Marseille wird sie nun zwei Kinder betreuen. Sie will in dem Auslandsjahr einen Sprachkurs besuchen, um ihre Französischkenntnisse zu perfektionieren.

Mit ihrer Freundin Charlotte Bösling geht Judith Hübner nach Kenia. Sie ist durch Kontakte ihrer Mutter auf die Organisation " Saat der Hoffnung" aufmerksam geworden. In einem Praktikum mussten die beiden Bewerberinnen ihre Eignung für die Arbeit in einem Waisenhaus beweisen. Jetzt werden sie die Kinder in deren Freizeit betreuen und eventuell Englisch unterrichten.

Das Interesse an Auslandsaufenthalten ist bei Schülerinnen deutlich stärker ausgeprägt als bei ihren männlichen Kollegen. Ursache? Lehrerin Diana Bruns vermutet, dass die Wehrpflicht der Jungen eine Rolle gespielt haben könnte: " Da müsste sich ja dann jetzt etwas verändern."

Bildtext:

Mit dem Finger auf dem Globus: Alena Becker, Marie Bähr, Nadja Ackermann und Judith Hübner (v. l.) wissen Bescheid und gaben jetzt ihre Tipps an Mitschülerinnen vom Gymnasium " In der Wüste" weiter.

Foto:

Hermann Pentermann


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