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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Oberschule kontra Gesamtschule
Zwischenüberschrift:
Rat vertagt Entscheidung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Soll die Hauptschule Innenstadt mit der Möser-Realschule zu einer Oberschule zusammengeführt werden? Mit dieser Frage befasste sich der Rat der Stadt Osnabrück in der Aktuellen Stunde. Eine Entscheidung über die Zusammenlegung wurde vertagt, weil es noch Beratungsbedarf gibt.
Der Vorsitzende des Stadtelternrates, Matthias Mählmann, hatte die geplante Zusammenlegung kritisiert. Ihm gehe sie zu schnell. Eltern und Elternvertreter fühlten sich übergangen, da sie über die Pläne nicht ausreichend informiert worden seien.
In der Ratssitzung stellte sich auch die Frage, ob eine Oberschule die geeignete Schulform bei der Zusammenlegung sei oder ob die Einführung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) nicht von Vorteil wäre. Zudem muss noch ein geeigneter Standort für die Schule gefunden werden.
Paul Meimberg (SPD) machte deutlich: Wir wollen ein integriertes Schulsystem. Wir wollen kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander″, betonte er. Für den Fraktionsvorsitzenden Fritz Brickwedde (CDU) ist Deutschland eine Industriegesellschaft, die Leistung und Qualität brauche. Er hielt gegen das Konzept der Gesamtschule: Wir können in Osnabrück keine Gesamtschule finanzieren, sie ist doppelt so teuer wie die Oberschule.″ Deutschland sei neben der Schweiz und Österreich eines der wenigen Länder in Europa, das auf das dreigliedrige Schulsystem von Haupt-, Realschulen und Gymnasien setzt, vermerkte Birgit Strangmann (Grüne). Sie halte dieses System für nicht mehr zeitgemäß und wünscht sich eine dritte Gesamtschule für Osnabrück. Sie verweist darauf: Auch die Eltern wollen eine Gesamtschule″, und letztendlich müssten diese auch für ihre Kinder entscheiden, so ihre Meinung.
Für eine regionale Zusammenarbeit zwischen der künftigen Oberschule und den Berufsschulen sprach sich Irene Thiel (CDU) aus. Die Schüler könnten so auch praxisorientierteren Unterricht bekommen und beispielsweise die Werkstätten der Berufsschüler mitnutzen.
Charlotte Winkler (FDP) lenkte die Diskussion in eine andere Richtung: Man solle den Fokus nicht auf das Schulsystem legen, betonte sie. Die Lösung muss vor Ort in den Schulen gefunden werden und darf nicht durch ein System aufgedrängt werden.″ Ihrer Ansicht nach erhält das Schulsystem nur so Vielfalt.
Autor:
kp


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