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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Wie die Feuerwanze an Bekanntheit gewinnt
Zwischenüberschrift:
Preisverleihung des Agenda-Wettbewerbs "Stadtnatur" – Drei erste Plätze
Artikel:
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Ausgezeichnet im Haus der Jugend: Die Preisträger des Wettbewerbs " Stadtnatur" der Lokalen Agenda 21 versammelten sich für ein Erinnerungsfoto. Sie hatten es der Jury schwer gemacht, denn die stellte in einigen Preiskategorien manches Mal ein gleich hohes Niveau fest. Foto: Uwe Lewandowski
Osnabrück. Mädchen von der Gesamtschule Schinkel erforschten die Natur und stellten ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor, Fachschülerinnen von der Franz-von-Assisi-Schule schrieben ein Methodenbuch für Umweltentdecker, und junge Botaniker der Ursulaschule filmten den Lebensraum der Feuerwanzen. Alle drei Gruppen haben jetzt eines gemeinsam: Sie gewannen die drei ersten Preise des fünften Agenda-Wettbewerbs.

" Stadtnatur" lautete der Titel des Wettbewerbs des Arbeitskreises Umwelt der Lokalen Agenda 21. Die Teilnehmer konnten sich selbst überlegen, zu welchen Themen sie arbeiten wollten. Freie Wahl hatten sie auch bei der Organisation: ob als Einzelperson, als Arbeitsgemeinschaft einer Schule oder als Hort eines Kindergartens. So fand sich auf der zweiten Stufe der Siegertreppe die Messdienergruppe der St.-Joseph-Kirche. Die jungen Leute hatten die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit mit Science-Fiction kombiniert und wagten eine Rückschau aus dem Jahr 2051.

Den dritten Preis teilen sich drei Gruppen: die evangelische Kindertagesstätte Margareten mit dem Thema Landwirtschaft, der Wahlpflichtkurs " Der Natur auf der Spur" des 9. Jahrgangs der Angelaschule mit einem Konzept für einen Naturlehrpfad und die Arbeitsgemeinschaft Natur des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums in Mettingen, die Steinkäuze über die Landesgrenze nach Osnabrück lockte, damit sie sich hier einen Lebensraum erobern können.

Den vierten Preis teilen sich der Hort Rosenkinder für die Gestaltung des Rosenplatzes und der Kunstkurs des 9. Jahrgangs der Gesamtschule Schinkel, der sich mit der Gestaltung von Plätzen und Bäumen in der Stadt beschäftigt hatte. Beide Gruppen hatten außerdem Plakatreihen entworfen.

Auf den jeweils fünften Platz schafften es Texte von zwei Einzelpersonen. Philipp Schlosser hatte eine Facharbeit über die Abfallwirtschaft auf dem Piesberg geschrieben, Carina Hörnschemeyer über die Hase.

Christiane Balks von der Jury erläuterte, die Aufteilung der Preise habe sich während der Bewertung ergeben. Manche Beiträge seien " einfach gleichwertig" gewesen.

So hatte die Jury im Fall der drei Sieger das Niveau der Beiträge gleich hoch eingeschätzt. Die AG " Mädchen forschen" hatte am Tag der offenen Tür ihrer Gesamtschule Schinkel unter anderem ein selbst entworfenes Gesellschaftsspiel präsentiert.

Das Methodenbuch der Sozialpädagogik-Schülerinnen der Franz-von-Assisi-Schule ist bereits gedruckt. Darin beschreiben sie, wie Kinder spielerisch an die Natur herangeführt werden können.

Die Botanik-AG der Ursulaschule hatte über die Feuerwanzen ebenfalls ein Buch gestaltet und darüber hinaus einen Film über die kleinen Tiere gedreht, die einer Umfrage der Schüler nach nur neun Prozent aller Osnabrücker bekannt sind was sich jetzt ändern könnte.

Die Preisgelder zwischen 50 und 500 Euro hatte die " Bingo!"- Umweltstiftung Niedersachsen gezahlt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund gehört ebenso zu den Förderern des Projekts wie die Universität, deren Präsident Professor Dr. Claus Rainer Rollinger auch die Schirmherrschaft übernommen hatte. Der Arbeitskreis Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 ruft alle zwei Jahre Jugendliche zu einem Wettbewerb auf.
Autor:
Jann Weber


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