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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Sonne scheint jetzt auch im Hafen
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke investieren mit dem Geld ihrer Ökostrom-Kunden in die Fotovoltaik
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Und die Sonne lacht dazu: Oberbürgermeister Boris Pistorius (2. von links) nahm mit einem Knopfdruck die 650. Fotovoltaikanlage im Stadtgebiet in Betrieb, assistiert von Frank Hemme (links), Detlef Gerdts und Klaus Siedhoff (rechts). Foto: Dierks

jod Osnabrück. Die Osnabrücker Dachlandschaft ist um ein großes Erntefeld für Sonnenenergie reicher geworden. Die Stadtwerke nahmen jetzt eine 400-Quadratmeter-Anlage auf dem Dach ihres Außenlagers an der Elbestraße im Hafen in Betrieb. Das Besondere daran: Sie wird großenteils von Ökostrom-Kunden der Stadtwerke finanziert.
" Auf diesen roten Knopf drücke ich besonders gern", bekannte Oberbürgermeister Boris Pistorius, diesmal in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratschef der Stadtwerke, und strahlte dabei mit der Sonne um die Wette, " denn schließlich kommen wir damit unseren selbst gesteckten Klimazielen wieder ein gutes Stück näher". Die 228 Module hinter ihm auf dem Hallendach nahmen willig ihre Arbeit auf und begannen, das reichlich einfallende Sonnenlicht in der Maximalleistung von 42 kWp (Kilowatt peak) in elektrische Energie umzuwandeln.
Mit dieser 650. Anlage in der Stadt ist die installierte Fotovoltaik-Leistung auf 8500 kWp gesteigert worden, " genug, um den Strombedarf von mehr als 2000 Haushalten ganzjährig zu decken", wie Stadtwerke-Energiechef Klaus Siedhoff vorrechnete. Die meisten der 650 Anlagen befinden sich in Privatbesitz. Die Stadtwerke haben mit der jetzt ans Netz gegangenen ihre achte und zugleich größte eigene Fotovoltaikanlage in Betrieb. Sie wurde aus dem sogenannten " Easy-Klima-Topf" finanziert. Der wird vonÖkostromtarif-Kunden, die aus ökologischer Verantwortung heraus einen Cent mehr für " grünen Strom" bezahlen, und den Stadtwerken gemeinsam gespeist.
Detlef Gerdts, Leiter des städtischen Fachbereichs Umwelt, wies darauf hin, dass die Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie in Osnabrück doppelt so schnell wachse wie im Bundesdurchschnitt, nicht zuletzt durch die Potenzial-Studie und das Beratungsprojekt " Sun Area", das Stadt und Hochschule gemeinsam auf den Weg gebracht hätten. " Der Zeitpunkt, auf den Solar-Zug aufzuspringen, war noch nie so günstig wie jetzt", erläuterte Gerdts, die Hersteller der Module hätten die Preise gesenkt, um nach der zum 1. Juli erwarteten Senkung der Einspeisevergütung nicht zu viel Umsatz zu verlieren.
Autor:
jod


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