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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Jetzt lockt wieder das Moskaubad
Zwischenüberschrift:
3000 Besucher am ersten heißen Sommertag – Ärger wegen langer Warteschlangen
Artikel:
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Originaltext:
Spritziges Wasservergnügen: Vater und Sohn planschen am ersten heißen Sommertag des Jahres im Osnabrücker Moskaubad. Fotos: Jörn Martens
Osnabrück. Dreißig Grad im Schatten und kaum eine Wolke am blauen Himmel: Der Sommer in Osnabrück hat sich am Siebenschläfertag von seiner schönsten Seite gezeigt. Das Moskaubad zählte bis zum Abend rund 3000 Besucher.
Schon am frühen Nachmittag tummelten sich Eltern mit ihren kleinen Kindern, Jugendliche und viele andere Wasserratten und Sonnenanbeter auf der Liegewiese. Sonja Koslowski ist Badleiterin im Moskaubad. Nach dem ersten großen Andrang des Jahres hofft sie nun auf gutes Wetter an den Wochen enden. Dann kommen erfahrungsgemäß 4000 bis 5000 Besucher ins Freibad.
Saison bisher nur mäßig
Es gebe immer Stammschwimmer, die jeden Morgen ihre Bahnen ziehen, berichtet Sonja Koslowski. Aber wenn es kalt ist oder regnet, blieben die Leute fern. Der Sommer zeigte sich in diesem Jahr eher von seiner unbeständigen Seite. " Die Saison verlief bisher mäßig, es hätte besser sein können", sagt sie.
Weil es in den vergangenen Wochen für die Sommerzeit zu kühl war, werden die Becken im Moskaubad noch geheizt. " Wenn die Sonne auf das Wasser strahlt, dann wird es auch relativ schnell warm, bis zu 25 bis 26 Grad", berichtet die Badleiterin. " Liegt die Wassertemperatur in allen Becken bei 26 Grad, werden die Heizanlagen abgestellt."
Das Badevergnügen hat auch eine Schattenseite. Bei dreißig Grad Außentemperatur zog es gestern so viele Besucher zur Abkühlung ins Freibad, dass sich vor dem Eingang eine Schlange bis auf die Straße bildete. In letzter Zeit häuften sich die Beschwerden, weil es an der Kasse des Moskaubades wiederholt zu langen Wartezeiten kam. Viele Badegäste geben dafür dem neu eingeführten Kassensystem die Schuld, das es seit März gibt. Sonja Koslowski sieht darin nicht die Ursache für die lange Warteschlange: " Es ist sehr großer Andrang, und wir können einfach nicht mehr Kunden bedienen."
An heißen Tagen haben die Badleiterin und ihre Kollegen immer alle Hände voll zu tun. Aber das ist für sie positiver Stress: " Heute ist Siebenschläfer, und wir hoffen natürlich, dass sich die Bauernregel bewahrheitet." Das hieße für die Monate Juli und August: Sonne satt und Wärme. Zumindest heute dürfte es bei Temperaturen bis 33 Grad im Moskaubad noch einmal einen großen Besucherandrang geben. Ab Mittwoch soll das Wetter aber wieder unbeständig werden.

Schüler fragen: Wann gibt es Hitzefrei?

Viele Schüler hätten gestern am liebsten Hitzefrei gehabt. Aber dafür war es noch nicht heiß genug. Hitzefrei gibt es, wie der Name schon sagt, nur bei Hitze. Ausschlaggebend sind nicht die Außentemperaturen, sondern die Werte, die das Thermometer in den Klassenräumen zeigt. Die Entscheidung liegt allein bei den Schulen. Schulleitung und Schülervertretung beraten und entscheiden zusammen. Sie geben Hitzefrei, wenn es für die Schüler nicht mehr möglich ist, sich in aufgeheizten Räumen zu konzentrieren oder Klassenarbeiten zu schreiben. Schüler der Oberstufe sind von dieser Regel ausgeschlossen, und Grundschüler dürfen nicht ohne Weiteres nach Hause geschickt werden. Dort muss eine Betreuung gewährleistet sein.
Autor:
Kathrin Pohlmann


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