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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Pyjamaparty mit Vanilletee
Zwischenüberschrift:
Die "Alte Kasse" in Hellern feiert ihr 25-jähriges Bestehen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Alte Zeiten: Marita Tolksdorf-Krüwe, Nadine Koch und Werner Sievers erinnern sich an die Anfänge (v. l.). Foto: Hermann Pentermann

Kunst am Bau: 1988 beteiligten sich Mitarbeiter der " Alten Kasse" an einem Kunstwettbewerb. Foto: Archiv

kp Osnabrück. Die " Alte Kasse" hat Grund zu feiern. Seit 25 Jahren gibt es den Gemeindetreff in Hellern, und am kommenden Sonntag widmet sich das 22. Helleraner Stadtteilfest ganz diesem Jubiläum.
Alles fing damit an, dass die Sparkasse in Hellern Anfang der 80er-Jahre einen neuen Standort suchte. Sie zog aus dem alten Gebäude aus, das dann leer stand. Der damalige Bürgermeister Heinrich Mersch machte sich für die Helleraner stark, um die alte Sparkasse für sie als Gemeindehaus zu gewinnen. Im Januar 1986 stimmte der Rat der Stadt Osnabrück dem zu.
Träger ist seitdem der " Internationale Bund. Die " Alte Kasse" sollte ein Haus für alle Generationen werden. Und so kam es dann auch: Jugendliche, Eltern und Senioren halfen bei den Renovierungsarbeiten für ihren neuen Freizeittreff. Seit Ende der Achtzigerjahre war die " Alte Kasse" Anlaufpunkt für viele Bürger und aus Hellern nicht mehr wegzudenken, da es kaum Alternativen gab.
Nadine Koch war mit 13 Jahren eine der Ersten im Mädchentreff. " Wir haben hier übernachtet, Pyjamapartys gefeiert und immer Vanilletee getrunken", erzählt sie.
Heute geht sie mit ihren eigenen Kindern in die Kindergruppe der " Alten Kasse". " Ja, so schließt sich der Kreis dann wieder. Meine Nichte und mein Neffe waren hier und mein Cousin auch", sagt Koch. Das sei typisch für dieses Haus, meint der pädagogische Mitarbeiter Werner Sievers. " Wir haben den Kontakt weiterhin zu den Leuten, die bei uns auch Besucher waren", berichtet er.
Zusammen mit seinen Kolleginnen Marita Tolksdorf-Krüwel und Angelika Doppler leistet er die pädagogische Arbeit. Geocaching, Slack linen, schwimmen gehen oder in den Steinbruch fahren das Angebot ist vielfältig.
Ende des vergangenen Jahres drohte der " Alten Kasse" das Aus. Die Stadt Osnabrück hatte aufgrund von Sparzwängen die Schließung des Freizeittreffs für 2012 vorgesehen. " Das war für uns schon ein Schock", betont Werner Sievers. Unterstützung bekam die Einrichtung von den Bürgern. Sie wollten ihr Gemeindehaus nicht aufgeben und sammelten Unterschriften, mit denen sie zum Oberbürgermeister zogen.
Die Schließung wurde fürs Erste verhindert. " Wir sollen aber ab dem nächsten Jahr eine halbe Stelle verlieren", berichtet Werner Sievers. Die Zukunft bleibt für ihn ungewiss. " Der Prozess ist für uns noch nicht zu Ende. Wir sind nach wie vor in Wartestellung", sagt Sievers.
Für den kommenden Sonntag ist die Stimmung aber gut, und die Vorbereitungen laufen in vollem Gange. Ab 14 Uhr geht es los. Ein Mitmachtheater, eine Hip-Hop-Tanzgruppe und die Kerstin Freking Band stehen neben vielen anderen Aktivitäten auf dem Programm.
Autor:
kp


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