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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
OSB: Kundencenter für mehr Service
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Servicebetrieb fordert zusätzliches Personal für bessere Beratung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) möchte ein Kundencenter aufbauen. Darüber diskutierten im Betriebsausschuss Personalvertreter mit Politikern aus dem Rat. Knackpunkt der Debatte: Braucht es für mehr Kundenbindung auch zusätzliches Personal?
Zwei Argumente für ein Kundenservicecenter führte OSB-Leiter Axel Raue ins Feld. So habe beispielsweise die Einführung der Sperrmüllgebühr bei stagnierenden Mitarbeiterzahlen zu einem " erhöhten Bearbeitungsaufkommen" via Telefon geführt. Das könne in Spitzenzeiten dazu führen, dass die Hälfte der Anrufer nicht durchkomme. Als Folge verzeichne man Beschwerden der Bürger und halte das eigene Personal von der Arbeit ab, so Raue.
Zweitens: Wegen der Neufassung des Abfallwirtschafts- und Kreislaufgesetzes müsse sich der OSB laut Raue dem Wettbewerb stellen. Eine intensive Kundenbindung und - beratung könne daher nur mit einer " zentralen Telefonie" gelingen.
Neue Stellen gefordert
Nach den Vorstellungen des OSB sollte nach einem Ratsbeschluss ab 2012 das Kundenservicecenter am Hafenring 12 eingerichtet werden. Schon während des Umbaus zum Callcenter solle der Leiter des Kundencenters erste Aufgaben übernehmen. Seine Stelle wäre neu einzurichten. Hinzu käme nach Axel Raue noch eine zusätzlich zu bewilligende Stelle, die man auf drei bis vier " Telefonagenten" aufteile. Kosten des Vorhabens: Rund 88 600 Euro, von denen ein Drittel per Zuschuss finanziert werden solle. Der Rest trage sich über Gebühren, so Raue.
Ratsherr Josef Thöle (CDU) begrüßte das OSB-Vorhaben, den Service steigern zu wollen. Doch in einer ersten Phase müsse das Kundencenter ohne neues Personal auskommen, meinte Thöle zunächst. " Wo bleibt die Fusionsdividende, die nach der Zusammenlegung von Abfallwirtschafts- und dem Grünflächenbetrieb im Gespräch war?", fragte Thöle.
Weniger Bedenken äußerte Ulf Jürgens (SPD): Eine " effiziente Kreislaufwirtschaft gibt es nicht zum Nulltarif, und deshalb sollten wir sie uns auch etwas kosten lassen."
Auch die Mitarbeitervertretung bat mit Blick auf die aus ihrer Sicht dünne Personaldecke im OSB darum, die zu bewilligenden Stellen nicht anderswo im Betrieb wieder einzusparen.
Kompromissbeschlussvorlage für den Verwaltungsausschuss am kommenden Dienstag: Grundsätzliche Zustimmung zum Kundenservicecenter, die Stellenfreigabe erfolgt aber erst phasenweise nach der Umsetzung der einzelnen Konzeptstufen des Centers.
Auf Bitte von Birgit Strangmann (Grüne) ist vom OSB für den Verwaltungsausschuss ebenfalls noch zu beantworten, wie das Servicecenter in " ein noch zu planendes städtisches Konzept zu diesem Thema" passe.
Autor:
Stefan Buchholz


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