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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bis 2013: Krippenplätze für 40 Prozent der Kleinen
Zwischenüberschrift:
Stadt: Kraftanstrengung für Kinder unter drei Jahren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
fhv Osnabrück. Mehr junge Familien brauchen mehr Betreuungsangebote für ihre Kinder: Spätestens im Jahr 2013 will die Stadt Osnabrück deshalb für mindestens 40 Prozent der Kleinen unter drei Jahren einen Krippenplatz zur Verfügung stellen.
Seit 2009 wurde diese Quote von 23 Prozent bereits auf 29 Prozent gesteigert. Und in zwei Jahren könnte die Zielvorgabe tatsächlich erreicht sein, so wurde es jetzt im Jugendhilfeausschuss deutlich. Aktuell beteiligt sich die Stadt an der Erweiterung von Krippen und Kitas mit 790 120 Euro.
Umgerechnet in Tagesplätze, betrug das Defizit einmal 413, jetzt sind es noch 134. Und in naher Zukunft entstehen weitere Einrichtungen und zusätzliche Krippengruppen, sodass Ende 2012 die anvisierte 40-Prozent-Quote bei den unter Dreijährigen erfüllt wäre.
Zeitgleich gehen auch neue Kindergartengruppen und Hortplätze an den Start.
Von einem " Sensationsbericht" sprach denn auch der Ausschussvorsitzende Uli Sommer mit Blick auf die Verwaltungsvorlage und lobte die darin steckende " Kraftanstrengung" der Fachverwaltung. Immerhin steckt in dem Gesamtpaket ein Investitions- und Fördervolumen von 16 Millionen Euro, von denen das Land Niedersachsen nach derzeitigem Stand 4, 3 Millionen beisteuert.
Gleichwohl wurde auch jetzt bereits deutlich, dass die beschlossene 40-Prozent-Quote wegen der Nachfrage der Eltern und im Interesse einer möglichst frühen Bildungsförderung zukünftig wohl nach oben korrigiert werden muss. Außerdem liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der vorschulischen Kinderbetreuung derzeit bei 6, 3 Stunden pro Tag. Daran lässt sich ablesen, dass der Betreuungsbedarf bei den Grundschulen für die Nachmittagsbetreuung weiter steigen wird. Weitere Grundschulen werden deshalb die Umwandlung in einen Ganztagsschulbetrieb beantragen. Damit kämen dann zusätzliche Kosten etwa für die Mittagsverpflegung auf die Schulverwaltung zu.
Aktuell musste der Fachausschuss deshalb eine ganze Liste von laufenden Projekten abarbeiten und konnte dabei erhebliche Beträge als Investitionskostenzuschüsse für die laufenden Projekte freigeben. Im Einzelnen: Krippenerweiterung Kita der Kirchengemeinde St. Johann 280 000 Euro, Kita Thomas-Gemeinde Am Limberg 76 770 Euro, Kita Schölerberg 190 615 Euro, Hort Grundschule Haste 79 195 Euro, Krippe St. Marien Paul-Oeser-Straße 27 868 Euro, DRK-Kindergarten (Außenanlagen) 50 000 Euro in drei Jahren, Hort Grundschule Haste 35 337 Euro, Kita Pye (Außenanlage) 50 335 Euro. Insgesamt eine Investition in bessere Kinderbetreuung von 790 120 Euro.
Autor:
fhv


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