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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Bürgerforum Innenstadt: Verwaltung bezieht Stellung zu heiklen Themen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
jweb Osnabrück. Ärger, Hoffnungen und Wünsche haben das Bürgerforum Innenstadt belebt. Hinter einer nüchtern formulierten Tagesordnung verbergen sich große und kleine Sorgen der Bürger, die von der Verwaltung wissen wollen, woran sie sind: ob es um den Heger Friedhof geht, um gerechte Verteilung von Gebühren in Sachen Müll, eine Fußgängerampel oder Poller am Hauptbahnhof.
Der Heger Friedhof bleibt in der Kritik: Bereits während der vergangenen Sitzung hatten Bürger über einen " verwahrlosten" Zustand gesprochen. Auch jetzt beschwerten sie sich bei der Verwaltung etwa über unvollständig gemähte Flächen. Eine Anwohnerin hatte vergangenes Jahr den Vorschlag gemacht, die Bürger könnten selbst aktiv werden. Doch das scheint nicht so einfach zu sein. Eheleute berichteten, es sei ihnen nicht gelungen, die Angehörigen von Verstorbenen der Nachbargräber kennenzulernen. Daher könnten sie auch keine gemeinsame Aktion ins Leben rufen. Wie ein Kontakt zustande kommen kann, bleibt offen.
Ein Anwohner hält es für ungerecht, dass die Karnevalisten für die Müllentsorgung nach dem Ossensamstag aufkommen müssen, die Besucher des Schlossgartens und die Flohmarktverkäufer jedoch für den Abfall, den sie hinterlassen, nicht zur Kasse gebeten würden. Stadtbaurat Wolfgang Griesert teilte diese Ansicht nicht. Denn beim Ossensamstag handele es sich um eine Großveranstaltung mit großem Reinigungsaufwand. Besucher etwa des Schlossgartens müssten ihren Unrat jedoch selbst beseitigen. Und auf dem Flohmarkt würde der Reinigungsaufwand mit dem Standgeld finanziert. Offen sei, wie die Verwaltung künftig mit Dreck von Feiern ohne erkennbaren Veranstalter umgehen werde.
Eine Bürgerin ärgert sich über die Ampelschaltung für Fußgänger über den Johannistorwall an der Ecke Kommenderiestraße. Die Grünphase gelte jeweils nur für zwei Spuren. Ob es nicht möglich sei, während einer Grünphase alle vier Spuren zu überqueren, fragte sie. Offenbar nicht, denn wie Holger Clodius vom Stadtplanungsamt berichtete, dienen die neuen Ampelphasen dazu, den Verkehr besser fließen zu lassen.
Die Poller vor der Postfiliale am Hauptbahnhof sind nach Ansicht einer Bürgerin Stolperfallen, weil sie nicht deutlich zu erkennen seien. Holger Clodius sagte, die Verwaltung wolle Besserung verschaffen und arbeite an einer Lösung, die zum Gesamtbild des Platzes passt
Autor:
jweb


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