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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Wichtig: Ein autofreier Neumarkt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur aktuellen Berichterstattung über die Pläne zur Umgestaltung des Neumarkts, u. a. zum Artikel Demarkationslinie hässlichster Prägung′ Theodor Bergmann will den Menschen auf dem Neumarkt wieder mehr Raum geben″ (Ausgabe vom 30. Mai).

Mit Autoverkehr habe der Neumarkt keine Chance, meint ein Leser. Foto: Jörn Martens


" Viel wurde in der letzten Zeit nun schon von der Neustrukturierung des Osnabrücker Neumarkts geschrieben. Kleine, nützliche Bedenken wurden dabei schnell wieder mit großen Sprüchen abgewiesen. Dabei wissen die Menschen, bei denen am Ende die wirkliche Entscheidung liegt, gar nicht richtig, wovon sie sprechen. In ihren Gedanken spielt eigentlich nur das momentan schnell verdiente Geld eine große Rolle. Mit viel gepriesenen Vorteilen und der damit verbundenen großen Reklame sollen erst einmal Geschäftsleute und dann natürlich auch Kunden angelockt werden. Ist diese Zeit dann abgeklungen und es entwickelt sich ins Negative, können die Großen ihren Verlust mit einem Schulterzucken einfach abschreiben, und die Kleinen, die ein wirkliches Risiko eingegangen sind, bleiben auf der Strecke. Eigentlich sollten unsere Politiker und alle, die sonst noch an dem Projekt beteiligt sind, einmal einen Bummel durch unsere Stadt machen. Selbst in der City gibt es eine Unmenge geschlossener kleiner Läden, die sich kaum noch vermieten lassen. In der näheren Umgebung ist alles bereits viel schlimmer. Irgendwie ergibt das schon heute ein unschönes Stadtbild, und Gedanken entstehen, dass sich mit einem Einkaufszentrum am Neumarkt alles noch verschlechtern wird."
Hannelore Weitz
Osnabrück

" Wegen der Verbesserung der Attraktivität des Neumarktes muss dieser total neu gestaltet werden. Dazu gehören die Sanierung des hässlichen Kachelgebäudes und die Einbindung des ehemaligen Wöhrl-Hauses. Es soll eine neue Neumarktgalerie′ entstehen. So weit sind sich alle Beteiligten einig. Wichtig ist: Der Neumarkt muss autofrei werden, um den Fußgängern einen gefahrlosen Übergang von der Großen Straße zur Johannisstraße zu ermöglichen. Es ist daher unerlässlich, den jetzt stillgelegten Tunnel zu verlängern, damit der Autoverkehr unter den Neumarkt geführt wird. Laut Dr. Theodor Bergmann hat man diese Möglichkeit schon vor circa 15 Jahren diskutiert. Damals wurde sie abgelehnt, weil das Vorhaben scheinbar′ nicht finanzierbar war. Diese Aussage kann man als Wink mit dem Zaunpfahl′ an die Stadtverantwortlichen werten, den diese nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen. Eine Tunnelverlängerung ist also möglich. Die Verkehrsführung würde durch unsere intelligenten Verkehrsplaner sicherlich souverän gelöst werden. Finanzierung: Will man den Tunnel zuschütten, kostet es die Stadt Millionen. Lieber sollte man nochmals gemeinsam investieren (Stadt und Investoren), um den Tunnel zu verlängern. Bei einer Investition von mindestens 220 Millionen Euro für ein neues Einkaufszentrum muss es doch möglich sein, miteinander zu verhandeln, um den Neumarkt neu und attraktiv zu gestalten (Straßencafés, Blumenkübel, Wasserfontänen). Alle Parteien haben für ein neues Einkaufszentrum gestimmt. Sollte die CDU allerdings weiterhin auf einer maximalen Größe von 12 000 Quadratmetern beharren, wird es das Einkaufszentrum (laut Bergmann) nicht geben. Sollte es sich wieder einmal um opportunistischen Populismus handeln? Alle Osnabrücker sind gespannt, wann, wie und ob es überhaupt weitergeht."
Uwe Carstens
Osnabrück
Autor:
Hannelore Weitz, Uwe Carstens


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