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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bei Regen ein spezielles Vergnügen
Zwischenüberschrift:
13. Hasetal-Radwandertag bringt trotz widriger Witterungsverhältnisse 800 Teilnehmer auf die Strecken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Gut beschirmt: In Herzlake gab es trotz der Nässe eine weitere Erfrischung in Form von klarem Wasser.

Jeder Handgriff saß: Vor dem Start wie hier in Osnabrück legten die Teilnehmer bei starken Niederschlägen schützende Regenkleidung an.

Dem Ziel entgegen: Auch diesen Radler schreckte das schlechte Wetter nicht ab.

Radeln macht auch bei Nässe Spaß: Dieses sympathische Trio nutzte einen Zwischenstopp in Bersenbrück, um sich auf der Landkarte zu orientieren. Fotos: Jürgen Krämer

Stärkung: Deftiger Erbseneintopf mundete vorzüglich.

Sie nahmen′s mit Humor: Diese Fahrradfahrer legten in Löningen eine Regenpause ein.

Lecker: Zum Frühstück gab′s in Haselünne Bockwürstchen.

Guten Appetit: Gästeführerinnen überraschten die Radler in Herzlake mit wohlschmeckendem Backwerk.

Das ist Service: Reparaturen wurden vom Profi ausgeführt.

Osnabrück/ Emsland. " Der Regen hat zumindest einen Vorteil es staubt heute nicht auf der Strecke!" August Averbeck aus Quakenbrück ließ sich vom schlechten Wetter die Laune nicht vermiesen. Er zählte am Sonntag zu den rund 800 Teilnehmern des 13. Hasetal-Radwandertages, der im Gegensatz zu den Vorjahren nicht von strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen, sondern von äußerst widrigen Witterungsverhältnissen mit Dauerregen und heftigen Windböen geprägt war.
Die Folge: Von den rund 1100 angemeldeten Startern sahen etliche von der Teilnahme ab. Am Ende machten sich etwa 800 Radler auf den Weg nach Quakenbrück frei nach dem Motto: " Immer der Hase nach!"
Bei der 13. Auflage der Veranstaltung setzten das Medienhaus Neue OZ und die Hasetal Tourisik GmbH unterstützt von mehreren Partnern auf das bewährte Konzept. Dass dabei nichts dem Zufall überlassen blieb, versteht sich von selbst.
Besonderer Service an den Startpunkten: Wer trotz der Nässe ohne entsprechende Schutzkleidung erschienen war, erhielt an den Servicestationen des Medienhauses Regencapes. Doch damit nicht genug: Außerdem bekam jeder Starter ein Merkblatt mit Informationen zum richtigen Verhalten bei einem Gewitter. " Donnerwetter, die haben wirklich an alles gedacht", lobte Josef Wächter aus Wallenhorst die Arbeit der Organisatoren.
Hasetal-Radwandertag 2011: Was gab es da nicht alles zu sehen und zu erleben? Wer sich für den Startpunkt Eversburg entschieden hatte, erlebte Freizeitfreuden der besonderen Art beispielsweise in der weithin bekannten Tuchmacherstadt Bramsche, im Ferienparadies am Alfsee bei Rieste, an der Klosterpforte zu Bersenbrück, im malerischen Kirschendorf Gehrde oder auf dem imposanten Fachwerkhof Roehsmann in Badbergen.
Aber auch wer sich vom Kreishaus in Meppen aus auf den Weg gemacht hatte, gewann eine Vielzahl interessanter Eindrücke. So passierten die Radler in Bokeloh eine der ältesten Kirchen des Emslandes und erlebten in Haselünne Gastlichkeit in Vollendung: Im traditionsreichen Westerholt′schen Burgmannshof nahm die große Radlerfamilie ein wohlschmeckendes Frühstück ein eine Rast, die ganz nach dem Geschmack der Teilnehmer ausfiel und Lust auf weitere Aufenthalte in der Kornbrennerstadt im Allgemeinen und auf dem Berentzen-Hof im Besonderen weckte.
Weiter ging es dann auf den Rathausplatz nach Herzlake, wo Gästeführerinnen die Ausflügler mit den legendären " Herzlaker Herzen" verwöhnten. Einem weiteren Zwischenstopp in Löningen folgte schließlich eine kurze Erfrischungspause in der Gaststätte Poggenschlot in Essen/ Oldenburg, ehe das Ziel der Quakenbrücker Marktplatz angesteuert wurde.
Angesichts des schlechten Wetters war bisweilen Improvisieren angesagt, um den Teilnehmern das Radel-Event trotz des Regens so angenehm wie möglich zu gestalten. So fand zum Beispiel das Erbsensuppenessen in Bersenbrück und in Löningen im Gegensatz zu früheren Jahren nicht unter freiem Himmel statt. " Damit sich die Radler etwas von der Nässe erholen konnten, öffneten in beiden Orten kurzfristig Schulen ihre Tore, sodass die Starter sich unter schützenden Dächern stärken konnten", berichtete der Geschäftsführer der Hasetal-Touristik GmbH, Wilhelm Koormann. Auch die Stadtväter Quakenbrücks zeigten ein Herz für Radler und gewährten ihnen Einlass in das historische Rathaus der Burgmannstadt.
Als der 13. Hasetal-Radwandertag am frühen Abend mit einer kurzen Schlusskundgebung auf dem Rathausplatz zu Ende ging, gab es im Großen und Ganzen zufriedene Gesichter. " Ich finde es beeindruckend, dass trotz der widrigen Witterungsverhältnisse so viele Freunde des Radsports den Weg zu uns gefunden haben", freute der Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes Erholungsgebiet Hasetal, Michael Lübbersmann.
Vor dem Hintergrund, dass lediglich zwei der bislang 13 Hasetal-Radwandertage verregnet waren, empfahl der Redner den Teilnehmern, " die nächsten fünf Veranstaltungen im Paket zu buchen. Denn dann herrscht garantiert gutes Wetter!"
Guido Hartstang, Marketingleiter im Medienhaus Neue OZ, zeigte sich angetan davon, " dass der Regen nicht die gute Stimmung weggespült hat". Sein Dank galt zum einen der Hasetal Touristik GmbH und der Oldenburgischen Landesbank (OLB), die erstmalig als Veranstaltungspartner fungierte, zum anderen aber auch allen beteiligten Städten, Gemeinden, Organisationen und Institutionen, die einen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leisteten.
Auch der Leiter der OLB-Filiale in Quakenbrück, Volker Dühne, äußerte sich lobend über den Hasetal-Radwandertag, der sich erneut als hervorragende Imagewerbung für die Region erwiesen habe.
Autor:
Jürgen Krämer


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