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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit dem Autofahrstuhl aufs Dach
Zwischenüberschrift:
Hertie-Kaufhaus war die große Attraktion am Neuen Graben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Zeit dieser Aufnahme scheint das Gewerbegebiet Fledder noch einen Teil seines ehemals ländlichen Charakters bewahrt zu haben. Foto: Archiv

Zur Hertie-Eröffnung 1963 mussten Polizisten den Andrang vor dem Gebäude regeln. Foto: Archiv

ek OSNABRÜCK.Auf große Resonanz stieß unser unbekanntes Foto der letzten Woche. Zahlreiche Leser konnten sich noch gut an das inzwischen leer stehende Hertie-Kaufhaus am Neumarkt erinnern.
So schrieb Christel J. auf OS-Nachbarn: " Eine schöne Erinnerung. Ich war zur Eröffnung dabei und habe auch bei der Einrichtung der Parfümerie-Abteilung geholfen, in der ich dann anschließend tätig war."
Ursula Rittwage erinnert sich besonders an die freundliche Bedienung: " Ich habe gerne bei Hertie eingekauft, vor allem in der Sportabteilung. Dort gab es eine ältere Verkäuferin, die einem nichts aufschwatzte, sondern fachkundig und stets freundlich beriet. Ich konnte gar nicht verstehen, dass Hertie schließen musste, und habe auch in einer Unterschriften-Liste meinen Protest dagegen kundgetan."
Ernst Siebrecht war im November 1963 bei der Eröffnung dabei: " Der Andrang damals bei der Eröffnung war grandios und der Dachparkplatz mit Autofahrstuhl′ einzigartig."
Diese Attraktion ist auch Monika Helmkamp noch gut im Gedächtnis: " An den Dachparkplatz mit Autofahrstuhl′ erinnere ich mich auch. Meine Mutter kaufte bei Hertie immer Schnittmuster von Burda und danach die entsprechenden Stoffe, Köpfe, Nähseide etc. In so einem Warenhaus gab es ja alles. Vom Lippenstift über Süßigkeiten bis hin zum Fuji-Film für den Fotoapparat."
Ulrich Hasskamp bestätigt das hohe Engagement der Hertie-Mitarbeiter: " Ich war 15 Jahre bei Hertie als Abteilungsleiter für Modewaren, Handarbeiten, Kurzwaren und Wolle beschäftigt und habe in diesem Hause gerne gearbeitet. Ich habe auch den Protestmarsch zum Rathaus mitgemacht gegen die Schließung des Hauses. Es war eine schöne Zeit, die ich erlebt habe mit Höhen und Tiefen. Das Personal war hoch motiviert."
Für das neue unbekannte Foto verlassen wir den inneren Stadtbereich und gehen vor die Tore Osnabrücks in den Fledder. Auf dem undatierten Foto ist die Chemische Fabrik Möllering & Co.KG, kurz Chemfa, abgebildet. Nach dem Bau des Güter- und Rangierbahnhofs von 1909 bis 1913 war dieses Unternehmen 1920 eines der ersten, das sich im Fledder ansiedelte.
Können Sie uns sagen, wann das historische Foto aufgenommen wurde? Erinnern Sie sich noch an die Kleingärten im Stadtteil Fledder oder an den rasanten Ausbau des Gewerbegebiets? Wir freuen uns auf Ihre Geschichten und Erinnerungen über die Entstehung des Industriegebiets Fledder auf OS-Nachbarn.de.
Autor:
ek


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