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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das Bildungspaket und die Stolpersteine
Zwischenüberschrift:
Experten-Treffen im Kreishaus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
pm Osnabrück. Das neue Bildungspaket der Bundesregierung ist ein wichtiger Schritt, um bedürftige Kinder besser zu unterstützen: Darin waren sich alle Referenten der Fachtagung " Bildungspaket" im Kreishaus einig. " Auf dem Weg dorthin gibt es allerdings noch viele Stolpersteine", lautete die Einschätzung von Dr. Andy Groth, Richter am Sozialgericht Schleswig.
Nach Angaben des Landkreises Osnabrück war der renommierte Sozialrechtler eigens in das Bundesarbeitsministerium abgeordnet worden, um die Ansprüche von Kindern auf Ausflüge, Klassenfahrten, Lernförderung, Mittagsverpflegung oder Beiträge für Sport- und Musikvereine gemeinsam mit anderen Experten in ein Gesetz zu gießen. Nicht mit allen Ergebnissen zeigte er sich zufrieden: " Ich hätte mir gewünscht, dass statt der zahlreichen Sachleistungen mehr Geldleistungen vorgesehen worden wären."
Eine Fülle von rechtlichen Fragen bewegte dann auch die Gäste, die sich zunächst auf der Info-Börse bei einer Vielzahl von Anbietern informieren konnten. Unter anderem zeigten der Kreissportbund, die Kreismusikschule, die Volkshochschule Osnabrücker Land und der Kreisjugendring, wie sie sich am Bildungspaket beteiligen werden. Auf jahrelange Erfahrung konnte Walter Tattermusch, Sozialamtsleiter der Stadt Stuttgart, verweisen. " Wir haben bereits 2001 eine Familien-Card eingeführt, die jedes Kind aus Familien erhält, deren Jahreseinkommen unter 60 000 Euro liegt." Das Guthaben pro Chipkarte beträgt 60 Euro pro Kind, die für Eintritt in Bäder, den Zoo oder Beiträge für Vereine ausgegeben werden können. Jetzt werden die Leistungen des Bildungspakets in diese Karte integriert. Tattermusch rechnet damit, dass dafür rund acht zusätzliche Personalstellen eingesetzt werden müssen.
Nach Angaben von Siegfried Averhage, Vorstand der Maßarbeit (kommunale Arbeitsvermittlung des Landkreises), haben im Landkreis etwa 12 500 Kinder Anspruch auf das Bildungspaket. Inzwischen sind rund 20 Prozent der Anträge eingegangen, so Averhage.
Autor:
pm


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