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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kindermedizinische Internetseitebald auch auf Polnisch und Englisch
Zwischenüberschrift:
Bundesstiftung fördert Projekt der Kinderumwelt GmbH
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Fritz Brickwedde (r.) überreicht Prof. Karl Ernst von Mühlendahl den Bewilligungsbescheid . Foto: Jörn Martens

hmd Osnabrück. Die Anfänge liegen 20 Jahre zurück: Professor Karl Ernst von Mühlendahl informierte damals häufig per Telefon über Zusammenhänge von Umwelteinflüssen und Kinderkrankheiten. Längst sind die Informationen über eine Internetseite abrufbar - und stehen nun auch in mitteleuropäischen Ländern zur Verfügung. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) werden derzeit entsprechende Online-Auftritte aufgebaut.
Die deutsche Internetseite trägt den Namen www.allum.de »und wird von der gemeinnützigen GmbH Kinderumwelt betrieben. Hier werden ständig sämtliche aktuellen Umweltinformationen zusammengetragen, die Behörden, Ärzte, Medien, Patienten und Verbraucher benötigen, erläutert Kinderumwelt-Geschäftsführer Karl Ernst von Mühlendahl.
Allum.de ist nun auch Ausgangspunkt der Internetauftritte auf Polnisch, Tschechisch und Ungarisch. " Deutschland hat einen breiten Wissensstand zu umweltbedingten Krankheiten bei Kindern. Davon können Länder profitieren, die noch aufholen müssen", sagte Dr. Fritz Brickwedde. Der DBU-Generalsekretär überreichte von Mühlendahl einen Förderbescheid über 15 000 Euro, die für das Projekt zur Verfügung stehen. In diesem Rahmen wird auch eine englische Seite aufgebaut.
Die Zusammenarbeit zwischen der gemeinnützigen GmbH Kinderumwelt und der DBU reicht bis 1993 zurück. Bereits zwei Jahre zuvor hatte von Mühlendahl, langjähriger Leiter des Kinderhospitals, im Auftrag der Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin den Aufbau einer Dokumentations- und Informationsstelle begonnen und dafür Fördergelder der Bundesstiftung erhalten.
Der Kinderarzt kann sich noch gut an die häufig gestellten Fragen in der Anfangszeit erinnern. Seinerzeit informierten sich besorgte Eltern über Dioxin in der Muttermilch. Zusammen mit dem Biochemiker Dr. Matthias Otto - der auch heute noch neben den Mitarbeiterinnen Ursula Gomez, Heike Plegge und Judith Linnemann zum Team gehört - begann Karl Ernst von Mühlendahl, In formationen zusammenzutragen, die anschließend in das vierbändige Werk " Kinderarzt und Umwelt" mündeten.
2005 unterstützte die Bundesstiftung Umwelt auch einen internationalen Kongress in Osnabrück, der denselben Fragestellungen nachging.
Die Tagung erfährt noch in diesem Mai ihre vierte Auflage in Polen und richtet sich an mittel- und osteuropäische Umweltmediziner.

Autor:
hmd


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