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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wohlfühlfaktor nutzt den Anwohnern nichts
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur aktuellen Diskussion um die umstrittene Ansiedlung der Spedition Koch am Fürstenauer Weg.

" Die Eversburger Wohnbevölkerung im Wippchenmoor sowie an der Eversburger und Piesberger Str. ist schon seit Langem durch Belastungen von unverständlich eingestreutem Gewerbe und Verkehr erheblich beeinträchtigt. Jetzt steht zu befürchten, dass die Situation aufgrund der Ansiedlung der Spedition Koch am Fürstenauer Weg unerträglich verschlechtert wird. Vor allem nachts wissen die Bürger aus Erfahrung, dass schon die Vorbeifahrt eines einzelnen Lkw den Schlaf stört. Wie soll es erst werden, wenn täglich laut Analyse der Stadt in 2011, einschließlich der Lastwagen der Spedition Koch, 1244 Lkw in 16 Stunden die Klöcknerstraße befahren, 1000 davon allein über den Kreuzungspunkt Brückenstraße/ Klöcknerstraße, und hierdurch die Anwohner zunehmend in ihrer Lebensqualität eingeschränkt werden? Besonders ist darauf hinzuweisen, dass sich an der Klöcknerstraße ein völlig ungeschützter, der einzige dem Wohngebiet zugehörige Kinderspielplatz befindet. Haben die Verantwortlichen darüber nachgedacht? Herr OB Pistorius hat der Initiative Leben in Eversburg im Juli 2010 zugesagt, dass die Situation sich für sie nicht verschlechtern würde. Tags darauf konnte man in der Zeitung lesen, dass es vorgesehen ist, die Spedition in ihrer Nähe anzusiedeln. Dies ist ein Schlag ins Gesicht der leidgeprüften Bevölkerung."
Gudrun Brinkmann, Michael Clausing
Osnabrück
" Es kommt also, wie es nach dem Willen von Rat und Verwaltung der Stadt Osnabrück kommen musste, die Stadtverwaltung hat im Eilverfahren die Baugenehmigung für den neuen zentralen Standort der Spedition Koch-International am Fürstenauer Weg erteilt.
In einem Akt beispielloser hoheitlicher Arroganz und Ignoranz werden von der Stadt Osnabrück unter Berufung auf einen fast20 Jahre alten Bebauungsplan die Einwände und die schützenswürdigen Belange der Bürger in den betroffenen Wohngebieten einfach beiseitegeschoben und eben einmal zusätzlich weitere 1000 Lkw-Bewegungen pro Tag (rund um die Uhr!) auf die ohnehin in diesen Stadtgebieten überlasteten Straßen gebracht. Dies wird erst der Anfang sein!
Die geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Koch erwarten, dass ?. . . die Zahl der Sendungen erheblich ansteigen wird . . ? und sehen ?. . . aktuelles Geschäftswachstum?. Weitere speditionsnahe Ansiedlungen im Umfeld der Firma Koch werden folgen und die Belastungen für die umliegenden Wohngebiete weiter ins Unerträgliche steigern. Die Bürger, deren Wohnumfeld und Eigentum durch die Ansiedlung der Spedition Koch massiv weiter verschlechtert und entwertet werden, haben wenig davon, wenn die Betriebsgebäude Koch eine ? Dachbegrünung? erhalten sollen und Herr Heinrich Koch schwärmt: , Wir wollen ein Wohlfühlklima schaffen und unseren Mitarbeitern ein anspruchsvolles Klima bieten . . .?
Auch die an sich sicher ehrenwerte Selbstverpflichtung der Herren Koch, die nächtlichen Verkehre über die Elbestraße statt über die Klöcknerstraße zu führen, um die dortigen Anwohner zu schonen, kann nichts an der Tatsache ändern, dass die Genehmigung der Ansiedlung einer Großspedition im zentrumsnahen Stadtgürtel mit starker Wohnbebauung eine totale Fehlentscheidung ist. Aber das haben nicht die Herren Koch, sondern die von uns gewählten Ratsmitglieder zu vertreten und zu verantworten. [. . .] "
Bernd Falge
Osnabrück
Autor:
Gudrun Brinkmann, Michael Clausing, Bernd Falge


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