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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Stadtwerke investieren in Öko-Kraftwerke
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Neun-Megawatt-Windpark ist das zweite Projekt des Gemeinschaftsunternehmens Green Gecco
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Originaltext:
In Schleswig-Holstein steht der Windpark Süderdeich, der erneuert wird. Foto: Stadtwerke

Osnabrück. Es geht um Millionen. Allein in diesem Jahr wollen die Stadtwerke weitere zehn Millionen Euro in Ökostromprojekte investieren. Geplant sind Betei ligungen an On- und Off shore-Windparks sowie an Solarkraftwerken.

Von Michael Schwager - So werde unter anderem konkret geprüft, ob sich der Osnabrücker Versorger gemeinsam mit anderen Stadtwerken und regionalen Energieversorgungsunternehmen an einem großen Solarpark beteiligen kann. Das bestätigte Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, auf Anfrage unserer Zeitung.
Unabhängig von der geplanten zweistelligen Millionen-Investition unter anderem in die Sonnenstrom-Produktion ist die Beteiligung der Stadtwerke Osnabrück am Windpark Süderdeich nun in trockenen Tüchern.
Die Green Gecco GmbH & Co. KG hat einen Vertrag zur Übernahme des Onshore-Windparks in Schleswig-Holstein unterzeichnet, der mit einer installierten Leistung von rund neun Megawatt das zweite Projekt unter dem Dach des Gemeinschaftsun ternehmens ist. In der Green- Gecco-Gesellschaft haben sich 26 Stadtwerke, darunter die Stadtwerke Osnabrück als größter kommunaler Anteilseigner, und RWE Innogy zusammengeschlossen.
Der Windpark Süderdeich entsteht im Landkreis Dithmarschen und besteht aus vier Enercon-Turbinen der 2, 3-Megawatt-Klasse. In den nächsten Wochen wird der Bau der Anlagen abgeschlossen sein, sodass sie künftig jährlich rund 20 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz einspeisen werden.
Es handelt sich bei dem Windpark um ein sogenanntes Repowering-Projekt, bei dem alte durch neue leistungsstarke Anlagen ersetzt werden. " Diese Windpark-Erneuerung hatten wir bereits bei unserem Engagement am Piesberg umgesetzt", erläuterte Manfred Hülsmann.
Die Anlagen in Süderdeich sind sogar noch leistungsstärker als die Windräder auf dem Piesberg. " Mit unserem Anteil können wir künftig rein rechnerisch rund 300 Haushalte mit grünem Strom versorgen - ein weiterer Schritt zur Erreichung unserer ehrgeizigen KUK-Ziele, betont Hülsmann. " KUK" steht für Kompetenz, Umwelt, Klima. Der kontinuierliche Ausbau der eigenen Erzeugung regenerativer Energie sei Hauptbestandteil der grünen KUK-Initiative, in der sich die Stadtwerke dazu verpflichtet haben, bis zu 180 Millionen Euro in den Ausbau der erneuerbaren Energien zu investieren. " Die Beteiligung am Windpark ist ein nächster Schritt", so Hülsmann weiter.
Mit der Übernahme des Windparks Süderdeich nehme Green Gecco weiter Fahrt auf. " In der Pipeline sind dieses Jahr noch weitere Projekte", betont Stadtwerke-Chef Hülsmann. Insgesamt plant Green Gecco, bis 2020 rund eine Milliarde Euro in die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien zu investieren.
" Gemeinsam können wir - national wie international - Projekte angehen, die für einen der kommunalen Partner allein nicht möglich wären", erläutert Hülsmann. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf deutsche und europäische Projekte in den Bereichen Windkraft, Biomasse, Geothermie, Biogas, Wasser und Solarthermie.
Als erstes Projekt hatte Green Gecco im vergangenen Jahr den schottischen On shore-Windpark " An Suidhe" übernommen, der mit einer installierten Leistung von rund 20 Megawatt Ende vergangenen Jahres in Betrieb genommen wurde.
Autor:
Michael Schwager


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