User Online: 2 | Timeout: 02:57Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stammtische, Fußballfans und Meisterprediger
Zwischenüberschrift:
Geschichten über den "Grünen Jäger" gesucht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein Haus mit langer Tradition: die Kultkneipe " Grüner Jäger" an der Katharinenkirche. Foto: Archiv

r. OSNABRÜCK. " Unbekannt" ist das Gebäude auf unserem neuen Archivfoto sicher nicht. Fast jeder Osnabrücker wird sofort den " Grünen Jäger" wiedererkennen. Das Haus sieht heute nach einigen Renovierungen, nur wenig anders aus als auf dem Foto, das vermutlich in den 1950er-Jahren aufgenommen wurde.
Der " Grüne Jäger" ist eine der ältesten Kneipen der Stadt. Um 1859 erhielt der damalige Besitzer des Hauses die Konzession für eine Bierschenke. Seitdem ist der " Grüne Jäger" zum Versammlungslokal zahlreicher Vereine der Stadt geworden. Bereits seit 1894 trifft sich hier der älteste Stammtisch Deutschlands, die " Klause". Auch jüngere Leute gehören zu den Stammgästen: Schüler feiern das Ende des Schuljahres, Studenten treffen sich zum Diskutieren oder beim Jazz-Frühschoppen, und Fußballfans feuern ihre Mannschaften beim Public Viewing an. Auch ein " Meisterprediger" wurde hier in einem christlichen Poetry Slam schon gefunden. Und schließlich treffen sich die Mitglieder der Internetgemeinschaft OS-Nachbarn.de in der Kneipe. Welche Erinnerungen verbinden Sie mit dem " Grünen Jäger"? Mit wem haben Sie in der Traditionsgaststätte gefeiert oder diskutiert? Schreiben Sie uns Ihre Geschichten auf OS-Nachbarn.de.
Ein Treffpunkt wie der " Grüne Jäger" war die Schachanlage im Schlossgarten, nach der wir in der vergangenen Woche fragten, wohl nicht. Niemand konnte sich an die Spielfläche erinnern. Dabei war das 5, 60 mal 5, 60 Meter große Schachbrett mit seinen 70 Zentimeter hohen Figuren kaum zu übersehen. Mit der im Sommer 1968 eröffneten Schachanlage war Osnabrück sogar ein Vorreiter: Freiluftschach gab es bis dahin weder in Oldenburg noch in Bielefeld, und auch nicht in Münster.
Autor:
r.


Anfang der Liste Ende der Liste