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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Brand bei KME: Rauchsäule über Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Feuerwehr im Großeinsatz - Ursache des Feuers noch ungeklärt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Dunkle Wolken zogen am frühen Donnerstagabend über Osnabrück. Eine schwarze Rauchsäule stieg aus einer Produktionshalle des Kupferherstellers Kabelmetal (KME). Wahrscheinlich durch Funkenflug war das Dach des Gebäudes in Brand geraten. Sogleich rückte ein Großaufgebot der Osnabrücker Feuerwehr aus.
Noch während sich die Osnabrücker Berufsfeuerwehr gegen 17.43 Uhr auf den Weg zur Knollstraße machte, alarmierte sie drei weitere Freiwillige Feuerwehren aus Haste, Neustadt und Sutthausen. Auch aus Voxtrup kam Verstärkung. Denn die Rauchentwicklung ließ nichts Gutes ahnen. Vor Ort stellte sich die Lage dann weniger dramatisch dar als zunächst angenommen. Nach Angaben des Leiters der Osnabrücker Feuerwehr, Jürgen Knabenschuh, brannten etwa 60 Quadratmeter der hölzernen Dachkonstruktion.
Während der Löscharbeiten waren aufgrund der starken Rauchentwicklung zehn Feuerwehrmänner unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Gegen 18 Uhr war bereits kein Rauch mehr über den Produktionshallen zu sehen. Bis in den Abend dauerten die Nachlöscharbeiten allerdings an und wurden durch das schlechte Wetter beeinträchtigt. Sorge machte dem Leiter der Berufsfeuerwehr das herannahende Gewitter - denn dann hätte er seine Männer vom Dach der Halle abziehen müssen.
Der entstandene Schaden an der Halle ist gering, versicherte Martin Holtmeyer von der Polizeiwache Pagenstecherstraße. Das bestätigte auch Christoph Janssen von der Firma KME. Maschinen wurden durch den Brand nicht beschädigt. Der geregelte Arbeitsbetrieb am heutigen Freitag könne jedoch erst dann fortgesetzt werden, wenn eine gründliche Untersuchung der Dachkonstruktion stattgefunden habe. Nach Angaben der Polizei gab es keine Verletzten. Auch bezüglich der starken Rauchentwicklung gab die Feuerwehr Entwarnung: Es bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr durch giftige Gase. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar, die Untersuchungen dauerten am Abend an. Möglicherweise entstand das Feuer durch Funkenflug und große Hitze im Bereich der Gießerei.

Bildtext:

Am frühen Abend zogen schwarze Rauchschwaden vom KME-Firmengelände in Richtung Schinkel. Ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte das Feuer nach kurzer Zeit löschen. Mögliche Brandursache ist nach Angaben der Feuerwehr Funkenflug durch Produktionsarbeiten in der Halle.

Foto:

Michael Hehmann
Autor:
Jörg Sanders


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