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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mosaikpflaster rund ums freigelegte Kreuz
Zwischenüberschrift:
Denkmal dank Jobcenter und Bingo wieder zu sehen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Hoher Rasen umgab zuletzt das Hochkreuz auf dem Johannisfriedhof. Das Denkmal verschwand förmlich im Grün. Eine Wegekreuzung, an der solche Monumente oft stehen, war nicht sichtbar. Doch diese Zeit ist vorbei. Mitarbeiter des Jobcenters haben in den vergangenen Wochen aus Mitteln der Bingo-Stiftung rund um das Hochkreuz Mosaiksteine gepflastert. Das fertiggestellte Wegekreuz ist Teil des städtischen Projektes " Historisches Bewahren". Die Aktion läuft weiter.
" Das Hochkreuz kommt jetzt ganz anders zur Geltung", freute sich Eva Güse, Abteilungsleiterin Friedhöfe des städtischen Servicebetriebs, über das Ergebnis. Die Stadt hatte das Projekt zur Aufwertung der beiden historischen Friedhöfe initiiert. Dabei geht es nicht um die üblichen Tätigkeiten der Pflege und Sicherung an den Hauptwegen, sondern um spezielle Aufgaben. " Die historischen Friedhöfe befanden sich in einem Märchenschlaf", meinte Axel Raue, Leiter des Servicebetriebs. Ohne diese nachhaltige Unterstützung würde dieser Zustand wohl noch eine Weile andauern. " Doch wenn mehrere Partner an einem Strang ziehen, ist einiges möglich", bemerkte Michael Klesse, Leiter des Jobcenters.
Der Johannisfriedhof wird 2015 entwidmet und soll in eine Parklandschaft umgewandelt werden. Durch die Fördergelder für Material und den Einsatz der Arbeitskräfte können auf Hase- und Johannisfriedhof wichtige Metall-, Maler-, Pflaster- und Pflanzarbeiten zum Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz und für die Naherholung in der Natur erledigt werden. Die Niedersächsische Bingo-Stiftung hatte dafür 20 000 Euro zur Verfügung gestellt. " Wir freuen uns sehr über die Spende. Die so finanzierten zusätzlichen Arbeiten könnten sonst nicht durchgeführt werden", stellte Finanzvorstand Horst Baier klar. Weitere Spenden seien willkommen.
Das Projekt ermöglicht überdies Ein-Euro-Jobbern, sich auf den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Es gibt 20 Arbeitsplätze, drei Anleiterstellen und einen Koordinator. Seit dem Start vor einem Jahr haben 38 Menschen an der Qualifizierung teilgenommen. 17 sind aktuell noch dabei, von den 21 bereits abgeschlossenen Maßnahmen sind acht Jobsuchende in Arbeit vermittelt worden. " Die Integrationsquote von 40 Prozent ist ein Toperfolg", betonte Marita Klenke vom Eingliederungsteam des Jobcenters.
Thomas Kokerbeck engagiert sich seit diesem März auf dem Johannisfriedhof: " Als Osnabrücker möchte ich mit zum Erhalt städtischer Baudenkmäler beitragen", erklärte er. Der gelernte Einzelhandelskaufmann hat bereits gestrichen, gepflastert und Grabsteine gepflegt. " Das ist eine spannende und abwechslungsreiche Aufgabe", sagte Kokerbeck. Und sie lohnt sich für ihn doppelt, denn der Ein-Euro-Jobber erhält in einigen Tagen einen Zeitvertrag beim Servicebetrieb und wird künftig die Grünanlagen der Stadt pflegen. " Das zeigt, dass Ein-Euro-Jobs ein Sprungbrett in den Arbeitsmarkt sind und kein Hemmnis", warb Klenke für den uneingeschränkten Fortbestand dieser Arbeitsgelegenheiten.

Bildtext:

Beschreiten die neue Wegekreuzung am Hochkreuz des Johannisfriedhofs: Axel Raue, Leiter des Servicebetriebs, Projekt-Mitarbeiter Thomas Kokerbeck, Horst Baier, Finanzvorstand der Stadt, Ruslan Kaciev, Anleiter beim Servicebetrieb, Marita Klenke, Koordinatorin für Arbeitsgelegenheiten beim Jobcenter, und Michael Klesse, Leiter des Jobcenters. .

Foto:

Hermann Pentermann
Autor:
Heike Dierks


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