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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Baugenehmigung für die Spedition Koch
Zwischenüberschrift:
Erster Spatenstich am Fürstenauer Weg am 11. Mai - 2012 beginnt der Betrieb in der neuen Zentrale
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt Osnabrück hat die Baugenehmigung für die neue Firmenzentrale der Spedition Koch-International am Fürstenauer Weg erteilt. Am 11. Mai findet dort der erste Spatenstich statt. Damit ist die etwa siebenjährige Suche nach einem neuen Firmenstandort beendet.
Auf dem knapp 15 Hektar großen Gelände entsteht in rund einem Jahr ein modernes Logistikzentrum mit Hauptverwaltung, Lager- und Umschlaghalle. Das Verwaltungsgebäude mit 3500 Quadratmetern hat mit voraussichtlich 18 Monaten die längste Bauzeit.
Große Teile der gut 700 Mitarbeiter der Stammbelegschaft ziehen mit zum neuen Standort. Dort soll ab 2012 schon etwa ein Drittel arbeiten. An Stellenabbau ist nicht gedacht. Denn obwohl durch eine moderne, stark automatisierte Fördertechnik in der Umschlaghalle, die den Einsatz von Gabelstaplerfahrern weitgehend überflüssig macht, stark rationalisiert wird, werden alle Mitarbeiter gebraucht. Vor allem deshalb, weil die Umschlagfläche auf 12 000 Quadratmeter und damit auch die Zahl der Sendungen erheblich ansteigen wird. Das erwartet jedenfalls Heinrich Koch, geschäftsführender Gesellschafter von Koch-International, aufgrund aktuellen Geschäftswachstums.
Die neue Firmenzentrale wird im ersten Bauabschnitt eine mit 20 000 Quadratmetern etwa doppelt so große Umschlagfläche bieten. Und das, obwohl die Standorte der Spedition Koch von heute 16 auf fünf reduziert werden sollen. Erhalten bleiben die Koch-Standorte an der Prof.-Porsche-Straße, Zum Attersee und Heuers Moor in Lotte. Dazu kommen noch zwei Standorte im Kundenbesitz in Osnabrück. Der entscheidende Vorteil der Standortkonzentration sei, so Heinrich Koch, die Vermeidung von Lkw-Fahrten. Das entlastet die Firmenkasse und die Umwelt.
Die Planer haben ohnehin an innovative Umwelttechnik gedacht. Sie hatten den Auftrag, die Gebäude am Fürstenauer Weg wohlüberlegt in die Landschaft einzupassen. Das höchste Gebäude wird etwa 15 Meter hoch werden. Außerdem soll durch Dachbegrünung und eine Entwässerung der versiegelten Flächen in die umliegenden Gehölze das Grün im Umfeld des Firmengeländes gefördert werden. Peter Koch, Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsführung, weist überdies auf die geplante Nutzung regenerativer Energien bei der Strom- und Wärmeversorgung der Neubauten hin. Geplant sind unter anderem Fotovoltaikanlagen auf den Hallendächern und die Nutzung von Erdwärme.
Mit der Selbstverpflichtung, den nächtlichen Lieferverkehr ab 22 Uhr über die Elbestraße statt über die Klöcknerstraße zu führen, wollen Heinrich und Peter Koch das Verhältnis zu den Anwohnern am Wippchen Moor entspannen. Dort hatte sich eine Initiative gegen die Ansiedlung des Unternehmens gebildet.
Heinrich Koch gerät ins Schwärmen: " Wir wollen ein Wohlfühlklima schaffen und unseren Mitarbeitern ein anspruchsvolles Klima bieten. Letztendlich investieren wir am Standort Osnabrück in Arbeitsplätze der Zukunft."

Bildtext:

Noch haben Löwenzahn und Haselnuss am künftigen Koch-Standort nördlich des Fürstenauer Weges die Oberhand. Bald entstehen hier nach dem Willen der Spediteure " Arbeitsplätze der Zukunft".

Foto:

Michael Hehmann
Autor:
Michael Schwager


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