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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Besuch im Provisorium
Zwischenüberschrift:
Oberbürgermeister Pistorius besichtigt Softwarefirma im Wissenschaftspark
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Präsentation: Frank Thiesing, Stephan Kleuker, Thomas Sieker, Wolfgang Nicolai, Boris Pistorius und Jan Düttmann (von links) in der Firma Archimedon.Foto: Klaus Lindemann

Osnabrück. Oberbürgermeister Boris Pistorius hat die Firma Archimedon im Centrum für Umwelt und Technologie (CUT) Osnabrück besucht - und sich nebenbei als Werbetexter hervorgetan.
Einige Minuten lang hatte Pistorius zugehört, als ihm Geschäftsführer Wolfgang Nicolai und Informatiker Jan Düttmann die Grundlagen einer Firmensoftware erläuterten. Dabei hatte der Oberbürgermeister wechselnde Grafiken auf einem Monitor verfolgt. Dann nickte er kurz und sagte: Ihr System hebt die Zufälligkeit auf.″ Nicolai stockte in seinem Vortrag und sagte: Messerscharf. Besser hätte ich es auch nicht sagen können.″
Was der Bürgermeister dort so werbewirksam beschrieb, war ein Computerprogramm von Archimedon, eine sogenannte Projekt management-Software. Diese organisiert sämtliche Projekte, die in einem Unternehmen laufen. Es sei möglich, erklärte Düttmann, jederzeit einen Überblick über sämtliche Projekte zu erhalten. Gleichzeitig bilde das Programm die Unternehmensstruktur ab und zeige, welche Mitarbeiter in welchem Projekt eingebunden seien. Ressourcenmanagement″ nannte Nicolai das. Für Firmen werde es immer wichtiger, wie sie vorhandenes Potenzial am besten einsetzen.
Archimedon selbst nutzt, um in Wirtschaftssprache zu bleiben, die Ressource Studierende seit Jahren. 2004 gründete Nicolai das Unternehmen in Minden, 2010 eröffnete er einen Standort in Osnabrück. Heute beschäftigt die Firma 13 Mitarbeiter. Einige von ihnen sind ehemalige Studenten der Universität Osnabrück. Über Praxissemester, Diplom- und Bachelorarbeiten hatten sie das Unternehmen kennengelernt und sich für eine spätere Anstellung qualifiziert.
Die Hochschule und das Unternehmen hätten von Beginn an zusammengearbeitet, sagte Professor Frank Thiesing. Aber durch den Standort hier in Osnabrück ist es für unsere Studenten noch attraktiver geworden.″ Nun müssten nur noch die Büroräume im Wissenschaftspark in Sachen Attraktivität nachziehen. Bislang sind die dort ansässigen Firmen in den ehemaligen Britenkasernen an der Sedanstraße untergebracht. Ein Provisorium″, sagt CUT-Leiter Thomas Sieker. Die Räume seien sauber, aber klein, funktional, aber nicht repräsentativ. 2013 soll das CUT stehen.
Doch wenn es nach Nicolai geht, wird das nicht das Ende sein. Der Wissenschaftspark muss auf Wachstum ausgelegt sein″, sagte Nicolai, was Pistorius zu einer weiteren Aussage verleitete, die dem Firmenchef gefallen dürfte: Ich bin überzeugt, dass wir uns direkt über eine zweite Stufe unterhalten werden, wenn die erste 2013 abgeschlossen ist.″
Autor:
msb


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