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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Frühjahrsputz am Lyrastein
Zwischenüberschrift:
Maisingen findet zum zehnten Mal auf dem Marktplatz statt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Während sich im Schlossgarten in den vergangenen Tagen etliche junge Menschen in der warmen Frühlingssonne dem Müßiggang hingaben, schufteten Gabriele Nelles von der Sängerkreisgruppe Osnabrück-Stadt sowie Helma Sack und Rainer König vom Verschönerungs- und Wanderverein Osnabrück im hinteren Teil des Parks. Sie reinigten das Umfeld des Lyrasteins von Abfall. Auch frische Pflanzen wurden in die Erde gebracht.
" Der Mai ist gekommen" wird inzwischen seit zehn Jahren nicht mehr am Lyrastein, sondern auf dem Marktplatz angestimmt. Die Säuberungs- und Pflanzaktion gehört dennoch zum Ritual. " Wir machen den Stein hübsch, falls hier jemand singen möchte", scherzt Gabriele Nelles. Den Umzug vor das Rathaus begründet Nelles damit, dass die Sänger auf dem Marktplatz bessere Bedingungen vorfinden: eine Musikanlage und Schutz vor Regen. " Im Schlossgarten war es zu ungemütlich." Zudem hätten insbesondereältere Menschen Angst vor dem Gang in den dunklen Park gehabt, fügt sie an.
Der Wechsel in das Herz der Stadt habe sich gelohnt. " Dort ist mehr Publikum", sagt Gabriele Nelles. An diesem Samstag beginnt das Maisingen auf dem Marktplatz um 22 Uhr. Mit dabei sind der Gesangverein " Sängerlust" Pye, der Männerchor Osnabrück Gretesch und Pocodela Musica, der Pop-Chor der Lagerhalle. Die Chöre singen Lieder von Otto Groll, Frederick Loewe, den Beach Boys, Silbermond, den Ärzten und vielen anderen. " Es ist also für jeden etwas dabei", meint Gabriele Nelles.
Ab 20 Uhr präsentiert der Verein Fokus ein Vorprogramm, das ebenfalls von Chören aus Osnabrück gestaltet wird. Mit dabei sind weiter das A-cappella-Ensemble der städtischen Musik- und Kunstschule, das A-cappella-Ensemble " Männersache", der Chor " Grüner Bereich" und die " Tontauben".
Besonders wichtig für das gute Gelingen des Abends sei das gemeinsame Singen der Volkslieder, betont Gabriele Nelles. Die Texte werden an dem Abend im Publikum verteilt. Das Maisingen endet traditionell, wenn Chöre und Publikum um Mitternacht zusammen das " Mailied" anstimmen, dessen Text der am 23. März 1822 in Osnabrück geborene Dichter Justus Wilhelm Lyra schrieb.

Bildtext:

Justus Wilhelm Lyra betextete das Lied " Der Mai ist gekommen". Auch wenn das Maisingen inzwischen nicht mehr vor seinem Gedenkstein stattfindet, sorgen (von links) Helma Sack, Rainer König und Gabriele Nelles dort für Ordnung.

Foto:

Egmont Seiler
Autor:
Thomas Wübker


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