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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Großzügiges Straßenbauprogramm läuft an
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Etwa 2 Millionen DM vorgesehen
Großzügiges Straßenbauprogramm läuft an
Straßenbauliche Neuordnung im Gebiet des Bahnhofsvorplatzes und des Wittekindplatzes - Vergrößerung des Neumarktes
Ausbau der Johannisstraße, Bremer Straße und Mindener Straße - Geht es am Stadtring weiter?

Der immer stärker werdende Verkehr, der ständig mehr Raum beansprucht und die Anforderungen an die Haltbarkeit des Straßennetzes in gleichem Maße steigen läßt, hat dazu geführt, daß dem Straßenbau eine besondere Bedeutung zukommt. Erfreulicherweise führt das Tiefbauamt der Stadt nach den zahlreichen Verbesserungen im letzten Jahr auch jetzt wieder ein großzügiges Bauprogramm durch, das zu einem Teil bereits angelaufen ist. Das Bauprogramm umfaßt unter anderem die straßenbauliche Neuordnung im Gebiet des Wittekindplatzes, die teilweise Verbreiterung der Mindener Straße und der Bremer Straße, Ausbesserungen an Teerstraßen und Ausbau von neuen Straßen am Stadtrand, Neuordnung der Straßenführung auf dem Bahnhofsvorplatz im Zusammenhang mit dem Postneubau, die Vergrößerung des Neumarktes bis zum Kamp, sobald die Firma Bergmann & Heitmeyer ihren Neubau an der Schlagvorder Brücke bezogen hat, und nicht zuletzt die Weiterführung des Stadtringes vom neuen Arbeitsamt bis zur Johannisstraße, einschließlich der Verbreiterung der Johannisstraße zwischen der Johannismauer und dem Rosenplatz.
Stadtring ist vordringlich, aber...
Es besteht im Tiefbauamt kein Zweifel darüber, daß die Durchführung des Stadtringes durch die Johannismauer bis zur Johannisstraße vorrangig ist, doch liegen die Verhältnisse leider so, daß vor Beginn der Straßenbauarbeiten die Grundstücksverhältnisse geklärt sein müssen, das heißt also, daß die Stadt die zur Verbreiterung der Straßen erforderlichen Privatgrundstücke erworben haben muß. Die Grundstücksverhandlungen im Gebiet der Johannismauer kommen jedoch nur sehr langsam voran, so daß die in diesem Jahr geplante Durchführung sich immer wieder verzögert, obwohl die erforderlichen Mittel bereitstehen und das Tiefbauamt alle Pläne fertiggestellt hat. Wenn in den Verhandlungen zwischen dem Liegenschaftsamt der Stadt und den Anliegern der Johannismauer nicht in Kürze ein entscheidender Fortschritt erreicht wird, muß leider damit gerechnet werden, daß der Stadtring bis zur Johannisstraße in diesem Jahr nicht mehr geschlossen werden kann und nur die Johannisstraße im Abschnitt zwischen dem Rosenplatz und der Johannismauer im Anschluß an die Verlegung des Notauslaßkanals verbreitert wird.
Straßenbauliche Neuordnung am Schillerplatz
Wesentlich günstiger ist die Lage der Dinge im Umlegungsgebiet des Wittekindplatzes, wo bereits in der nächsten Woche die Arbeiten zur Neuordnung der Straßen beginnen. Nachdem die Verlegung der Versorgungsleitungen und der Kanalisation abgeschlossen ist, kann die neue Schillerstraße gebaut werden, die, von der Fußgängerbrücke an der Eisenbahnstraße gesehen, nicht mehr direkt auf den Schillerplatz zuführt, sondern winklig zur Goethestraße abgezweigt wird. Die neue Schillerstraße erhält jetzt die Pflasterung und wird mit Bordsteinen versehen. Im Anschluß daran erfolgt die Begradigung der Kurve der Wittekindstraße zur Bahnunterführung an der Alten Poststraße. Diese Begradigung und Verbreiterung der Wittekindstraße gegenüber der Tankstelle Beckmann erfordert eine Umlegung der Straßenbahnschienen und eine verkehrsmäßige Neuordnung des sich wesentlich vergrößernden Raumes vor dem " alten Bahnhof".
Ausbau Bremer Straße und Mindener Straße
Zwei weitere bedeutsame Straßenbauprojekte, die in Kürze in Angriff genommen werden, sind der Ausbau der Mindener Straße und der Bremer Straße. Der Ausbau der Mindener Straße erfolgt im Abschnitt zwischen der Schützenstraße und dem Wasserwerk. Die zur Zeit in katastrophalem Zustand befindliche Fahrbahn der Straße wird auf 11 Meter verbreitert und erhält zu beiden Seiten Radfahrwege von je zwei Meter und Gehwege von je drei Meter. Rad- und Fußwege erhalten zunächst nur eine Aschendecke, da die Geldmittel nicht ausreichen, doch hofft man, daß sie im nächsten Jahr ausgebaut werden können. Die Baumreihe an der stadtauswärts rechten Straßenseite muß fallen, doch wurden vor den Stahlwerk-Wohnblocks bereits neue Bäume angepflanzt. Der Ausbau der Bremer Straße erfolgt im Abschnitt zwischen der Weberstraße und dem Ickerweg. Hier wird die Fahrbahn auf eine Breite von 12 Metern gebracht. Der Ausbau eines Radweges von zwei Meter und eines Gehweges von drei Meter erfolgt zunächst nur stadtauswärts links. Um Rad- und Gehweg auch an der rechten Straßenseite schaffen zu können, ist die Verlegung einer Kanalisation erforderlich, die wahrscheinlich erst im nächsten Jahr erfolgt. Im Anschluß daran wird dann Rad- und Gehweg der rechten Straßenseite in Angriff genommen.
Im Rahmen der Straßeninstandsetzungsarbeiten erhält eine Reihe von Straßen eine neue Oberflächenteerung, damit einer gefährlichen Ausbreitung der vorhandenen Schlaglöcher vorgebeugt wird. Diese Arbeiten sind in der Siedlung Widukindland bereits angelaufen. Im Laufe der Sommermonate werden folgende Straßen mit einer neuen Teerdecke versehen: Nordalbingerweg, Friesenweg, Bruchdamm, Brunnenweg, Tiefstraße, Ostfalenweg, Richthofenweg, Bertholdweg, Drosselweg, Amselweg, Meisenweg, Friedrichstraße, Limberger Straße, Bröckerweg, Schürenstraße, Modemannskamp, Overbergstraße, Borsigstraße und Caprivistraße. Völlig neue Straßendecken erhalten der Piärkamp, Haster Berg, Am krummen Kamp, Lerchenstraße, Jahnstraße, Schölerbergstraße, Windthorststraße, Lotter Kirchweg und Kiebitzheide. Bei den zuletzt aufgeführten Straßen handelt es sich um dringende Nachholarbeiten, für die in den Nachkriegsjahren entweder kein Material oder keine Mittel vorhanden waren.
Viele Wünsche werden erfüllt.
Neben diesen Kernpunkten des Straßenbauprogramms werden noch verschiedene Verbesserungen geschaffen. Erwähnt seien hier vor allem die Verbreiterung der Sutthauser Straße im Anschluß an den vom Landkreis ausgebauten Abschnitt, die Umpflasterung der holperigen Kokschen Straße, die Verbeserung der Einbiegung vom Rosenplatz in die Kommenderiestraße. In Aussicht genommen sind darüber hinaus noch der Ausbau der Straßen am Natruper Holz und am Wippchenmoor. Ohne zu übertreiben, darf man wohl feststellen, daß dieses Straßenbauprogramm einen großen Teil der Wünsche erfüllt, die in den letzten Monaten geäußert wurden. Zwei Wünsche haben die Straßenbauer: Grundstücksklarheit und gutes Wetter. Hoffentlich gehen sie in Erfüllung!


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