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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt begrüßt Neubürger im Friedenssaal
Zwischenüberschrift:
Leitbild: Gegenseitige Achtung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Willkommensgruß auf der Einladung wurde in zehn verschiedenen Sprachen entrichtet: Auch in diesem Jahr sind wieder Menschen aus vielen Ländern nach Osnabrück gezogen. Für eine persönliche Begrüßung hatte die Stadt die Neubürger jetzt in den Friedenssaal des Rathauses eingeladen.
Seit 2005 werden in der Hasestadt Integrationslotsen ausgebildet. " Unser Anliegen ist, dass Sie sich in Osnabrück heimisch fühlen", sagte Rita Broxtermann als eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Gerade diese vielen Anlaufstellen trügen dazu bei, dass Zugewanderten " aus allen Teilen der Erde das Einleben erleichtert" werde, betonte auch Karin Jabs-Kiesler, die die Neu-Osnabrücker als Bürgermeisterin willkommen hieß. Die Stadt habe zudem extra ein Leitbild für Integration entwickelt. Zentraler Punkt sei die " gegenseitige Achtung und Anerkennung", unterstrich die SPD-Kommunalpolitikerin. Die Zugewanderten müssten aber auch " Mut und Selbstbewusstsein" entwickeln, um sich zu Wort zu melden.
Zu der Veranstaltung hatten sich 36 Neu-Osnabrücker aus Brasilien, Frankreich, Vietnam, Bulgarien und der Türkei angemeldet. Sie wie auch Menschen mit anderen Wurzeln können sich zudem an zahlreiche weitere Organisationen wenden, wie Jabs-Kiesler berichtete: " Viele Vereine in der Stadt widmen sich dem Zusammenleben und Zusammenwachsen." Entsprechend stellten sich diese beim Willkommenstag vor. Ein Beispiel ist die polnische Gesellschaft " Patria": Vorstandsmitglied Izabela Kolpuc hatte ihre Töchter Karolina (5) und Kassandra (10) mitgebracht, die zum Willkommenstag Trachtenkleidung aus Krakau trugen. " Patria" ist zum einen Anlaufstelle für Menschen mit polnischen Wurzeln und zum anderen eine Organisation, die zu kulturellen Veranstaltungen einlädt. Die Gesellschaft arbeite mit der Stadt zusammen und sei auf Feiern wie etwa Stadtteilfesten vertreten, berichtet Izabela Kolpuc.

Bildtext:

Der Willkommensgruß an Osnabrücks Neubürger wurde auf der Einladung in zehn Sprachen verfasst.

Foto:

Michael Hehmann

Autor:
Henning Müller-Detert


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