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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Eltern müssen entscheiden
Zwischenüberschrift:
Zum Artikel "Gestreichelt und geschlachtet - Tötung von Kaninchen in der Schule sorgt für Empörung" (in der Ausgabe der Zeitung vom 1. April).
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Tierschlachtung muss Unterrichtsinhalt werden! Aber wie? [?] Im Kindesalter hingegen halte ich es für sinnvoll, zunächst eine Liebe fürsTier bei den Kindern anzubahnen/ zu entwickeln, indem Kontakt durch Streicheln, Füttern und Pflegen hergestellt wird. Da die Pflege eines Tieres ebenso andere pädagogische Vorteile hat, bin ich eine starke Befürworterin tiergestützter Pädagogik.
Nun kommt das große Aber: Es kann nicht sein, dass die Kinder in Familie und Schule in Watte gepackt werden und Tötungen von Tieren zwecks Fleisch überhaupt nicht zum Thema gemacht werden. Es ist absolut abwegig zu meinen, die Menschen würden eines Tages alle zu Vegetariern werden. Die Tötung von Tieren wird also weiterhin stattfinden, um den Fleischkonsum der Menschen zu befriedigen.
Da dies Realität ist und bleiben wird, ist es absolut notwendig, Leben und Tod in Bezug zum eigenen Fleischkonsum im Rahmen von Schule mit Schülern und Schülerinnen zu erörtern - ebenso mit den eigenen Kindern zu besprechen. Nur durch Aufklärung über Sachverhalte können Kinder ihre eigenen Entscheidungen treffen! Wären diese Inhalte tatsächlich Gegenstand des Unterrichts, würde dies ein großer Schritt bezüglich des Erwachsenwerdens und Heranreifens zum verantwortungsbewussten Menschen bedeuten. Wann der richtige Zeitpunkt hierfür ist, kann und darf keine Lehrerin/ kein Lehrer bestimmen, sondern sollte immer Entscheidung der Eltern sein, weil diese ihr Kind am besten kennen, insbesondere seine Psyche und Belastbarkeit. Hier muss ohne Frage um die Erlaubnis der Eltern gebeten werden. Zudem sollte die Tötung eines Tieres pädagogisch sehr gut vorbereitet werden und - noch wichtiger - pädagogisch und ergänzend psychologisch betreut und nachbereitet werden [?]."
Autor:
Ann-Kathrin Eschment, Melle


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