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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Erfolgreichster Innovator aller Zeiten
 
Bioniker wollen Matrial "aufschlauen"
 
Die küstliche Silbermöwe hebt ab
Zwischenüberschrift:
Bundesstiftung Umwelt fördert Projekte
 
Experte: Biologie liefert reichlich Vorbilder für Energieautarkie
 
Forscher lüften das Geheimnis um den Vogelflug - Neue Möglichkeiten für Fluggeräte?
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Fritz Brickwedde, ist ein begeisterter Fürsprecher der Bionik. In unserem Interview sagt er warum:
Bionik erlebt derzeit einen Boom. Wie erklären Sie sich das?
Die Menschen begreifen, dass die Natur der erfolgreichste Innovator aller Zeiten ist. Der Bionik kommt eine Schlüsselfunktion zu, wenn es darum geht, die im " Testlabor Natur" erfolgreich erprobten Lösungen für unsere Wissensgesellschaft nutzbar zu machen. Das nennenswerte Umsetzungspotenzial bionischer Forschungsarbeiten für ökologisch vorteilhafte industrielle und technische Anwendungen wird zunehmend wahrgenommen.
Wo liegt das größte Potenzial der Bionik auch für zukünftige Lösungen?
Durch systematische Übertragung biologischer Problemlösungen und Optimierungsstrategien in neuartige Produkte und Technologien wirkt Bionik vielfach als Ideengeber und Innovationsmotor und steht für den Gedanken der Nachhaltigkeit. Der durchzieht auch die Arbeit unserer Stiftung zentral. Wenn etwa der Träger unseres Deutschen Umweltpreises, Professor Dr. Claus Mattheck, die mechanische Be lastbarkeit von Bäumen am Beispiel ihrer Bruch- und Standfestigkeit entschlüsselt und daraus Computerprogramme für den Automobilbau entwickelt, dann hat das konkrete Umweltauswirkungen: So können Motoraufhängungen bei höherer Belastbarkeit mit der Hälfte an Material konstruiert werden und helfen, begrenzte Ressourcen zu schonen und den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid zu verringern. Aber auch in Waschmaschinen, Hüftprothesen und Zahnimplantaten wirken seine " Anleihen aus der Natur".
Welche Projekte werden derzeit von der DBU gefördert?
Die DBU hat bisher mehr als zehn Millionen Euro in das Thema Bionik investiert. Neben Claus Mattheck wurde etwa auch der Bionik-Professor Wilhelm Barthlott mit unserem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet, der den Selbstreinigungseffekt von Pflanzen wie der Lotusblume für eine breite technische Anwendung nutzbar machte. Im Rahmen unseres Promotions-Stipendienprogramms haben wir Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit gegeben, sich mit der Übertragung biomechanischer Prinzipien in die Technik zu befassen.
Autor:
Waltraud Messmann


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