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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Autofeindlichkeit der Politik
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Bohmter Straße wird zweispurig" (Ausgabe vom 19. März).

" Bei der Wiederaufnahme der Produktion im ehemaligen Karmann-Werk - jetzt ? Volkswagen Osnabrück? - wurde die Bedeutung Osnabrücks als ? Automobilstandort? besonders herausgestellt.
Welche Wertschätzung dem Automobil jedoch tatsächlich an diesem Standort entgegengebracht wird, zeigt sich in der praktischen Politik von Rat und Verwaltung. Bereits seit vielen Jahren wird hier besonders von der rot-grünen Ratsmehrheit permanent eine ausgesprochen autofeindliche Politik betrieben.
Aktuelles Beispiel hierfür ist der geplante Rückbau der Bohmter Straße auf nur noch eine Fahrspur je Richtung. Diese Maßnahme wird wohl besonders bei der Osnabrücker City-Marketing-Gesellschaft und der Marketing- und Tourismus-Gesellschaft helle Freude auslösen, wird damit doch deren intensives Bemühen um eine gute Erreichbarkeit und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt auf geradezu wundersame Weise ad absurdum geführt!
Bereits in der Vergangenheit ist den Osnabrücker Kaufleuten durch die Knebelung des Verkehrs ein nicht unerhebliches Käuferpotenzial aus dem Umland verloren gegangen, wie mir aus meinem großen auswärtigen Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder berichtet wird. Dort hat eine Umorientierung stattgefunden, und die Leute fahren nicht mehr nach Osnabrück.
Wenn die Politik hier keinen Richtungswechsel vornimmt, wird sich dieser Trend auch künftig noch weiter fortsetzen zum Nachteil der Osnabrücker Geschäftswelt. Schließlich werden anderenorts die Haupteinfallstraßen nach Möglichkeit sogar vierspurig ausgebaut und mit grüner Welle versehen, um den Besuchern eine schnelle und reibungslose Einfahrt in die Stadt zu ermöglichen.
Da im Stadtgebiet von Osnabrück über 80 000 Personenwagen angemeldet sind, gibt es hier also auch mindestens ebenso viele Autofahrer - statistisch fährt somit jeder zweite Bürger Auto, ein Riesenpotenzial! Wer also mit einer Fortsetzung der bisherigen auto- und auch bürgerfeindlichen Politik nicht einverstanden sein sollte, hat bei der nächsten Kommunalwahl im Herbst die Möglichkeit, entsprechend zu votieren."
Autor:
Wilfried Lichtenberg


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