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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sie haben sich für ein Leben im Raum Osnabrück entschieden
Zwischenüberschrift:
23 Migranten aus sieben Nationen eingebürgert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Landrat Manfred Hugo (4. von links) mit einigen neuen Landkreisbürgern. Foto: Uwe Lewandowski
hedi Osnabrück. Der Landkreis Osnabrück hat anlässlich seines sechsten Integrationstages 23 Migranten aus sieben Nationen eingebürgert. " Danke, dass Sie sich entschlossen haben, deutsche Staatsbürger zu werden", sagte Kreisrat Winfried Wilkens, während er bei der Einbürgerungsfeier im Kreishaus die Urkunden verteilte. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von der Gruppe " Wüstensand" aus Georgsmarienhütte.
Als die Protagonisten zur Zeremonie im großen Sitzungssaal nach vorn traten und ihr Bekenntnis zum Grundgesetz ablegten, zückten viele Angehörige ihre Handy-Kameras, um den Moment festzuhalten. Familie Bajramovic war in voller Stärke vertreten. Leon (10) und Andi (13) haben sich gemeinsam mit ihren aus Bosnien stammenden Eltern einbürgern lassen. Am Abend wurde mit Freunden und Verwandten im Restaurant gefeiert. Die Urkunden wollen die Jungs gerahmt in ihre Zimmer hängen.
Nach Angaben von Willi Steinigeweg, Leiter der Abteilung Integration und Ausländer beim Landkreis, werden in letzter Zeit regelmäßig rund 200 Menschen pro Jahr eingebürgert. " Die Einbürgerung ist ein Meilenstein in der persönlichen Biografie. Sie tut nicht weh, sondern bietet zusätzliche Chancen", sagte Gabriele Erpenbeck, Leiterin der Integrationsabteilung im niedersächsischen Sozialministerium. Dieser Schritt sei keine Entscheidung gegen die alte Heimat oder die eigene Religion, sondern für das Leben im Raum Osnabrück. Die eigenen Wurzeln sollen nicht verleugnet werden, sondern in die Gesellschaft hineinwirken. " Mischen Sie sich ein. Die ganze Gesellschaft ist darauf angewiesen", appellierte Erpenbeck in ihrer Festrede. Die Integrationsexpertin bat die Neubürger als Mutmacher für andere zu fungieren auf dem Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft. " Die größte Stärke des Landkreises sind die Menschen. Die Vielfalt macht die Region lebens- und liebenswert", stellte Landrat Manfred Hugo fest und wandte sich an die Hauptdarsteller: " Sie sind uns sehr wichtig. Wir zählen auf Sie." Der Landkreis messe der Integration von Migranten eine besondere Bedeutung bei. So seien zuletzt Leitlinien zur interkulturellen Öffnung verabschiedet worden.
Am Integrationstag ist der Landkreis auf Beschluss des Kreistags auch der Unternehmensinitiative " Charta der Vielfalt" zur Förderung von Verschiedenartigkeit in Firmen beigetreten.
Autor:
hedi


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