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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Frisbeescheiben selbst gemacht
Zwischenüberschrift:
Thomas-Morus-Schule: Chemie-Kurs seit zehn Jahren an Hochschule Osnabrück aktiv
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Pylonen Marke Eigenbau präsentiert der Chemiekurs der Thomas-Morus-Schule. Fotos: Thomas-Morus-Schule
pm Osnabrück. Was sich einmal bewährt hat, nutzt man erfahrungsgemäß gern wieder. An einem Tag der offenen Tür an der Hochschule in Osnabrück fing vor zehn Jahren alles an. Damals erwiesen sich die Vorführungen im Labor der Kunststoffverarbeitung als besonders interessant und nach Ansicht von Hildegard Staarmann - Chemielehrerin an der Thomas-Morus-Schule - auch für den Schulalltag sehr ansprechend. Die Begeisterung hat bis heute angehalten.
Schnell war die Idee geboren, mit den Verantwortlichen des Fachbereiches ein Projekt zu planen, indem die Schülerinnen und Schüler ihre theoretischen Vorkenntnisse anwenden und selbst Hand anlegen können. Über die Vielseitigkeit des Kunststoffes denkt kaum jemand nach, weil es so selbstverständlich geworden ist, z. B. Plastiktüten einzusetzen oder auch das Geodreieck aus der Schultasche zu holen. Auch dieses Bewusstsein zu wecken ist Ziel dieser Aktion.
Seit genau zehn Jahren dürfen in jedem Jahr Schülerinnen und Schüler der Thomas-Morus-Schule im Laborbereich Kunststofftechnik aktiv werden. Mittlerweile im neuen Labor der Hochschule lernen die Schüler des Wahlpflichtkurses Chemie in Kleingruppen und an geeigneten Maschinen das Folienblasen, das Spritzgießen und das Thermoformen kennen. Sie gestalten nach eigener Fantasie Kunststofftaschen, Frisbeescheiben oder stellen die mittlerweile beliebten Pylonen her.
Auch das genaue Abwiegen des Kunststoffgranulats oder die Prozentrechnung müssen beherrscht werden, wenn beispielsweise ein Schlüsselanhänger mit dem Emblem der Thomas-Morus-Schule gewünscht ist.
Das Projekt macht deutlich, dass die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen eine enorme Bereicherung für jeden Einzelnen ist. Vonseiten der Schule können Kompetenzen und Rahmenbedingungen genutzt werden, die der Schulalltag nicht bieten kann. Auch die Zusammenarbeit mit dem Laborbereich Elektrische Energietechnik hat sich über viele Jahre sehr positiv ausgewirkt.
Die Hochschule wiederum kann sich bereits früh naturwissenschaftlich interessierten Schülern vorstellen und Interesse wecken für ein eventuelles Studium. Der eine oder andere ehemalige Thomas-Morus-Schüler wurde an der Hochschule schon gesehen.
Autor:
pm


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