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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit Tips und Taps ins Kajanaland
Zwischenüberschrift:
Zoo präsentiert Namen der neuen Taigalandschaft - Eröffnung im Juli geplant
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Verantwortlichen des Zoos Osnabrück haben den Namen ihrer Taigalandschaft präsentiert: Kajanaland. Dazu gab es ein bisschen Abenteuer, ein bisschen Wildnis, viel Baustelle und eine Kiste voller Kekse.
Noch endet der Höhenpfad, der durch die Kronen der Bäume führen soll, bevor er sich wirklich durch die Wipfel windet. Aber er steht, der erste Abschnitt, von dem aus die Zoo-Besucher ab Juli die Tiere der Taigalandschaft Kajanaland in ihren Gehegen beobachten werden. Momentan allerdings stehen Betonmauern, Baumaschinen und - zäune dort, wo demnächst die Taiga beginnen soll.
Fantasie sei nötig, um sich vorzustellen, wie alles aussehen wird, sagt Geschäftsführer Andreas Busemann. Und wie um seine Worte zu bestätigen, springt ein Kran an und beginnt zu dröhnen, während Busemann erklärt, wo Bären, Rentiere und Silberfüchse künftig leben werden.
Acht in Nordeuropa beheimatete Arten werden in dem 1, 5 Hektar großen Kajanaland wohnen. Ab Juli können die Besucher die Tiere unter anderem vom 230 Meter langen Höhenpfad aus einer Höhe von zwei bis sechs Metern beobachten. Der Pfad besteht aus Holz und Stahl, ist drei Meter breit, verfügt über ein ein Meter hohes Geländer und ist rollstuhlgerecht angelegt. Kajanaland kostet den Zoo 2, 7 Millionen Euro.
Den Namen habe er sich ausgedacht, sagt Revierleiter Thorsten Vaupel. Eine Fernsehreportage über Vielfraße gab den Ausschlag. Sie zeigte die Tiere im finnischen Landstrich Kainuu. Passend, befand Vaupel damals. Noch besser gefiel ihm aber der schwedische Name für dieses Gebiet: Kajanaland. Das habe mehr nach Abenteuer und Wildnis geklungen - der Name war gefunden.
Nun fehlt noch das Landschaftsrelief. Schließlich betont Busemann immer wieder, wie naturidentisch alles aussehen soll. Über den Betonmauern werde ein Unternehmen künstliche Felsformationen anlegen. Wasserläufe, Anhöhen, Senken und taigatypische Pflanzen sollen dafür sorgen, dass Zäune und Ausbruchshindernisse kaum zu erkennen sind.
Während Busemann redet, verteilt eine Frau Kekse in Form von Bärenköpfen. Die sehen nicht naturidentisch aus, mit den Mandelsplittern und dem Grinsemund - dafür sind sie aber lecker. Sie zeigen, wer die Stars des neuen Geheges sein werden: Tips und Taps, die beiden Eis-Braunbär-Mischlinge. Die Stadtwerke haben sogar zwei Maskottchen entworfen. Die heißen wie ihre Vorbilder Tips und Taps, sind zwei flauschige Brauneisbären und scheinen die Kekse zu mögen - zumindest lassen ihre Kullerbäuche das vermuten.

Bildtext:

Bald ist es so weit: Tips, Reinhard Coppenrath, Susanne Klomburg, Thorsten Vaupel, Andreas Busemann und Taps (von links) freuen sich auf die Eröffnung von Kajanaland. Bis dahin heißt es: Abwarten und Bärenkekse futtern.

Foto:

Klaus Lindemann
Autor:
Michael Schiffbänker


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