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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Energiedebatte erreicht den Stadtrat
Zwischenüberschrift:
CDU: Nur noch Passivhäuser bauen - Ampel-Koalition fordert Atomausstieg
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Energiedebatte beschäftigt auch den Osnabrücker Stadtrat: Eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP fordert die Bundesregierung zum schnellstmöglichen Atomausstieg auf. Die CDU setzt sich dagegen dafür ein, in öffentlichen Gebäuden mehr Energie zu sparen und bei öffentlichen Neubauten nur noch Passivhausstandard zuzulassen.
" Sicherheit für Osnabrück - Abschalten": Das ist der Titel des Antrages von SPD, Grünen und FDP, der am kommenden Dienstag im Stadtrat zur Abstimmung stehen wird. Die Bundesregierung sei gefordert, die Gefahren der Atomenergie zu minimieren. Wörtlich heißt es weiter: " Dazu gehören das sofortige und dauerhafte Abschalten der älteren Atomkraftwerke und die Verkürzung der Restlaufzeiten der anderen AKW (u. a. das AKW Emsland) sowie die Durchsetzung von Sicherheitsstandards auf dem aktuellen Stand der Technik." Atomtransporte durch die Region seien " auf ein notwendiges Minimum" zu reduzieren. Die Bundestagsabgeordneten werden gebeten, entsprechend tätig zu werden.
Die CDU wirft einen anderen Vorschlag in die Energiedebatte: das Sparen. Die Stadt sei einer der größten Energieverbraucher in Osnabrück und müsse Vorbild sein, heißt es in einer Erklärung von CDU-Fraktionschef Fritz Brickwedde.
Im Einzelnen schlägt die CDU vor, das Investitionsprogramm stärker auf Energiesparmaßnahmen auszurichten und bei öffentlichen Neubauten den Passivhausstandard vorzuschreiben. Mit dem Land Niedersachsen sei abzustimmen, dass solche Investitionen, die sich langfristig rentieren, trotz der hohen Neuverschuldung möglich sein sollen. Die CDU ruft zu einer Konferenz mit Energieexperten und Vertretern aller Osnabrücker Schulen auf. Ziel sei es, gemeinsam Ideen zum Energiesparen zu entwickeln. Die Zahl der elektrischen Geräte und deren Energieeffizienz seien zu überprüfen.
Der Wärmeverbrauch in den Stadt-Gebäuden sank nach Angaben der CDU von 2003 bis 2009 um 14, 5 Prozent, gleichzeitig stiegen die Kosten um 50 Prozent auf 3, 16 Millionen Euro. Der Stromverbrauch stieg um 13, 5 Prozent, die Kosten kletterten um 80 Prozent auf 1, 71 Millionen Euro.
Ratssitzung, Dienstag, 5. April, 17 Uhr, Rathaus
Autor:
hin


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