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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auf 5 km nur Tempo 30
Zwischenüberschrift:
L87: Autofahrer wütend – Landesstraße wird Schleichweg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (ON) Die Schlagloch- Strecken im OS-Land werfen ein Schlaglicht auf den Unterhaltungszustand vielen Landesstraßen. Die L 87 zwischen Belm und Bissendorf- Wulften ist dafür ein Beispiel. Nach unserem Beitrag (ON v. 12. 1.) regierte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (OS) und stellte die Rumpelstrecke unter das Tempolimit 30 km/ h auf etwa 5 km Länge! Die ON-Nachfrage bei der Landesbehörde hat offenbar Betriebsamkeit ausgelöst. Schon am gleichen Tag wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung 50 km/ h (seit einem Jahr wegen Straßenschäden) noch einmal verschärft. Eine Option, die der Behördenleiter Cord Lüesse im ON-Gespräch in Aussicht gestellt hatte für den Fall, dass die angestrebte Erhaltungsmaßnahme auf kompletter Fahrbahnbreite″ sich verzögere. Denn Verkehrssicherheit habe oberste Priorität. Es wurden allerdings auch Schlaglöcher gefüllt mit Kaltasphalt, das den Ansprüchen einer so stark befahrenen Straße nur unzureichend genügt. So berichteten Anwohner der L 87 auf Belmer Gebiet (Lindenstraße), dass der frische Flicken an manchen Stellen nur wenige Stunden gehalten hat. Das ist doch rausgeschmissenes Geld! Im letzten Jahr seien einige Schäden aus dem letzten Winter großflächig geflickt worden eine teure Reparatur, deren Ergebnis vernicht wird, wenn die Straße eine neue Verschleißdecke erhalte. Die Anlieger der L 87 wundern sich, dass der Straßenbaulastträger, also das Land, die Landesstraße systematisch kaputtfahren″ lasse. 2009 war der Teilabschnitt zwischen Belm und Bissendorf-Wulften eine Umleitungsstrecke wegen der Bauarbeiten auf der B 51 zwischen Belm und Ostercappeln. Dabei rollte der komplette Schwerlastverkehr über die Landesstraße. Anschließend war die L 87 bereits in Teilen dringend sanierungsbedürftig. Dann kam der letzte Winter, der der Fahrbahn den letzten Rest gegeben hat. Bis auf Hinweisschilder mit Tempobegrenzung auf 50 km/ h und Flickschusterei hat sich nichts getan. Wen wundert es, dass Anlieger und Autofahrer wütend sind. Die Anlieger, die vehement einen Radweg an der L87 fordern, hat man vertröstet mit dem Hinweis, dass das dafür vorgesehene Geld in die Straßenerneuerung fließe. Cord Lüesse, Kenner der Schlaglöcher″ in Haushaltsfragen des Landes: Dabei ist nicht gesagt worden, dass Geld für diesen Radweg auch in die Sanierung dieser Landesstraße fließt″. Die Lebensdauer von Verschleißdecken der Landesstraßen liegen nach Einschätzung des Experten bei 15–20 Jahren. Wenn die L 87 saniert würde (keine Kompletterneuerung, sondern nur die Verschleißdecke), dann so, dass der spätere Radwegebau keine Schwierigkeiten macht″, sagte Lüesse im ON-Gespräch. Siehe auch www.os-nachbarn. de

Moment Mal
Reperaturstau
Dass sich nach strengem Frost auf den Straßen Schlaglöcher und Risse auftuen, ist nichts Neues. Dass sie über 12 Monate nicht vernünftig repariert werden, wie offenbar ehrere Landesstraßen im OSLand, grenzt an Fahrlässigkeit und wirft ein Schlaglicht auf die Geldverteilung im Lande. Wenn der Straßenbaulastträger aus Erfahrung weiß, dass eine Verschleißdecke 15–20 Jahre hält, dann ist es leicht, eine Liste für Erneuerung der Fahrbahnen zu erstellen. Wenn man einrechnet, dass es Phasen der höheren Belastung der Straße durch Umleitung u. a. auch von Schwerlastverkehr gibt, sollte man wissen, dass diese Straßen früher saniert werden müssen. Doch diese Überlegungen sind mindestens für die L87 von Belm nach Bissendorf offensichtlich nicht angestellt worden. Anders ist der skandalöse Zustand der Straße nicht zu erklären. Dass für die Sanierung kein Geld da ist wird gern angeführt. Wie es scheint, wird es nur falsch verteilt
Autor:
Harald Preuin


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