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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schwieriger als Remarque
Zwischenüberschrift:
Möser-Realschüler auf den Spuren des Namenspatrons ihrer Schule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Schüler nehmen kein Blatt vor den Mund: Nein, Möser war wirklich nicht leicht. " Im Gegensatz zu Remarque war Möser sogar ganz schön schwer", bringt Leah Elixmann es auf den Punkt. Die Achtklässlerin steht mit ihrer Meinung über den Namensgeber ihrer Schule nicht alleine da. Auch für ihre Jahrgangskollegen aus dem Wahlpflichtkurs (WPK) Geschichte war die Historie über den Osnabrücker Juristen, Schriftsteller und Historiker eine echte Herausforderung.
Doch zusammen mit Martin Siemsen vom Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum haben sie die Aufgabe gemeistert: So sind sie es heute, die ihre Mitschüler und Lehrer durch die Möser-Ausstellung in ihrer Schule führen.
Hinter den Achtklässlern liegt dabei über ein halbes Jahr Arbeit. Es ging um die " wichtigsten Stadtväter Osnabrücks". Wer waren sie? Was haben gemacht? Und: Lassen sich heute noch Spuren von ihnen in der Hasestadt finden? Die Dreizehn- und Vierzehnjährigen haben sich gemeinsam mit ihrer Kurslehrerin Ingrid Gertzen und mit Martin Siemsen vom Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum auf die Suche gemacht.
Von Anfang an stand fest, dass zwei Stadtväter besonders intensiv behandelt werden sollen: Erich Maria Remarque und Justus Möser. " Wir haben Filme analysiert, Texte gelesen und auch in der Stadt nach Spuren gesucht", erzählen die Schüler. Im Falle von Justus Möser, dem Namensgeber ihrer Schule, ist am Ende sogar eine Ausstellung entstanden.
Die stammt zwar nicht aus den Federn der Schüler, sondern von Martin Siemsen, doch trotzdem steht sie in enger Verbindung mit dem Geschichtskurs der Möser-Schule. Der habe nämlich den Anlass gegeben, die Ausstellung gerade jetzt zu machen, erklärt Siemsen, dem es ein Anliegen ist, die Geschichte rund um Möser für Schüler verständlich zu machen.
Nachdem sie im Unterricht zunächst über Erich Maria Remarque gesprochen hatten, war für die Schüler offensichtlich, warum es nötig ist, Möser erst auf ein Schülerniveau " runterzubrechen". " Das war ganz schön trocken von Zeit zu Zeit", gesteht Schüler Oktay. Seine Kumpels nicken zustimmend. Was man bei Re marque einfach so weglesen konnte, erforderte bei Möser etliche Pausen. Und gerade weil der historische Stoff so trocken ist, sei es gut gewesen, dass sie das Thema so praxisnah behandelt hatten, meint Schülerin Carolin mit einem Lob an Martin Siemsen: " Er hat das lebendig gestaltet. Es war richtig gut, dass wir uns in Osnabrück auch selbst Orte angesehen haben." Jeder von ihnen hat sich mit drei bis vier Plakaten der Ausstellung befasst und erklärt sie jetzt in den Führungen Lehrern und Mitschülern.

Bildtext:

Keine leichte Kost war für die Möser-Realschüler die Beschäftigung mit dem Namenspatron ihrer Schule. Doch sie bissen sich durch und können jetzt andere durch die Ausstellung in ihrer Schule führen

Foto:

Stefanie Hiekmann
Autor:
Stefanie Hiekmann


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