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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
KME verbessert Umsatz und Klimaschutz
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Kupferverarbeiter profitiert von höherem Absatz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Osnabrücker Kupferverarbeiter KME setzt immer stärker auf energiesparende und umweltschonende Produktionsmethoden. Das betonte gestern KME-Vorstand Roelf-Evert Reins. So sei es in den vergangenen Jahren gelungen, den Stromverbrauch und den Schadstoff-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Nach Firmenangaben werden knapp eine Million Kubikmeter Erdgas und fast 2000 Tonnen Kohlendioxid durch Wärmerückgewinnung am KME-Hauptsitz Osnabrück eingespart. Möglich mache das ein neues Energiekonzept, das vor fünf Jahren startete. Wichtigster Aspekt ist dabei die größtmögliche Rückgewinnung der erzeugten Wärme. Für KME sei dabei nicht nur der Klimaschutz wichtig, so Reins. Das Unternehmen könne auf diese Weise nämlich auch seine Energiekosten reduzieren. " Das ist ein wichtiger Kostenaspekt", so der Manager, dessen Betrieb dem Bündnis " Metalle pro Klima" angeschlossen ist - einer Initiative der Metallindustrie. KME habe das Krisenjahr 2009 hinter sich gelassen. Schrieb die Firma vor zwei Jahren noch 1, 9 Milliarden Euro Umsatz, kletterte die Zahl im vergangenen Jahr deutlich auf 2, 7 Milliarden Euro. Grund für diese Verbesserung seien ein höherer Absatz und ein besserer Verkaufspreis gewesen. Die Werte der Zeit vor der Krise seien damit aber noch nicht erreicht worden. Dass KME ohne Personalabbau durch die Krise gekommen sei, sei auch der staatlichen Kurzarbeiterregelung zu verdanken gewesen, die Entlassungen vermieden habe. Reins warb an die Adresse der Bundesregierung für eine " saubere, sichere und bezahlbare" Stromversorgung der Industrie. Gerade im Wettbewerb mit dem Ausland werde der Strompreis zu einem wichtigen Standortfaktor.
22 Prozent des Konzernumsatzes macht KME in Deutschland, 66 Prozent in Europa. Die Firma beschäftigt 6500 Mitarbeiter, davon 2200 am Standort in Osnabrück.
Autor:
Stefan Prinz


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