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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Auf der Suche nach Alternativen
Zwischenüberschrift:
8500 Besucher bei 7. Energiemesse im Zentrum für Umweltkommunikation
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Etwa 8500 Besucher kamen zur 7. Energiemesse am Samstag und Sonntag. Im Mittelpunkt des Interesses und der Angebote standen Möglichkeiten zur Energieeinsparung.
Im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt stellten 70 Aussteller ihre Produkte vor. Sie vermittelten den Besuchern die Themen Sanitär - Heizung - Klima, Elektronik im Haus, Fotovoltaik und Solar sowie Dämmung.
Nicht erst seit den Ereignissen in Japan und der Reaktor-Katastrophe seien alternative Energiequellen das Thema der Messe, sagte Miriam Stock von Public Entertainment. Die Agentur organisierte die Energiemesse gemeinsam mit der Werbegemeinschaft " Lass den Fachmann ran", der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und den Stadtwerken. " Die Besucherzahlen sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen", sagte sie.
Mit einem Anti-Atomkraft-Button an der Jacke kam Elisabeth Kernen zur Energiemesse. Sie begleitete eine Freundin, die Hausbesitzerin ist und sich über Energieeinsparmaßnahmen informierte. Sie selbst sei Mieterin, sagte sie, interessiere sich aber für regenerative Energien, um von Atom- und Kohleenergie wegzukommen. " Dazu gibt es viele Alternativen."
Ein Gang durch die Energiemesse gab Elisabeth Kernen recht. Zum Beispiel Ludger Pinke. Der Heizungsbauer stellte auf der Energiemesse erstmalig den " Dachs Sterling" vor. Der " Dachs" ist bekannt als Kraft-Wärme-Kopplung und hat bislang größere Häuser mit Wärme und Strom versorgt. Der " Dachs Sterling" leistet dies nun auch für Ein- bis Zweifamilienhäuser mit einem Energieverbrauch von 15 000 bis 35 000 Kilowattstunden. Für 25 000 Euro sei der " Dachs Sterling" mit Einbau zu haben, sagte Ludger Pinke.
Viele Kunden seien bereit zu investieren, meinte Hartmut Rüter, Berater bei EQS (Energie - Qualität - Sanieren). Allerdings sei die Notwendigkeit, Energie zu sparen, noch nicht im Bewusstsein der Menschen verankert. " Wenn wir die Atomkraftwerke abschalten wollen, müssen wir den Energiebedarf runterfahren", sagte der Experte für Dämmung. Unterstützung gebe es bei der KfW - Förderbank der deutschen Wirtschaft und beim Bundesamt für Umwelt. Rüter meinte, der Energieverbrauch müsse um 70 Prozent reduziert werden, um die Versorgung durch regenerative Energien zu gewährleisten. " Das ist ein Ziel für die nächsten 15 bis 20 Jahre", sagte er.

Bildtext:

Kuckuck! Miriam Stock schaut aus einem Fenster, das natürlich bestens isoliert ist.

Foto:

Klaus Lindemann
Autor:
Thomas Wübker


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