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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bürgerverein diskutiert KME-Pläne
Zwischenüberschrift:
Keine eindeutige Position
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein Industriegebiet auf dem Gelände der ehemaligen Limbergkaserne lehnt der Bürgerverein Nord-Ost ab. Weniger eindeutig ist die Position zu einer möglichen Erweiterung des Unternehmens KME. Dies waren die Ergebnisse der Mitgliederversammlung am Mittwochabend.
Im Falle der rund 70 Hektar großen Limbergkaserne an der Vehrter Landstraße geht es um eine mögliche Ansiedlung des Tiefbauunternehmens Dallmann im nordöstlichen Teil. Der Vorstand werde nun eine Stellungnahme vorbereiten, kündigte der Vorsitzende Hans-Jürgen Flesner an. In der vorherigen Diskussion waren die Rückmeldungen der Vereinsmitglieder eindeutig: Landschaft, Wohn- und Erholungsqualität würden beeinträchtigt. Die Befürchtungen des Vereins gingen aber noch weiter: Erweiterung des dann festgezurrten Industriegebiets, Lückenschluss der A 33 durch das Nettetal, Lärmemissionen und Störung der " frischluftbildenden Fläche". Durch eine entsprechende Ausweisung im Bebauungsplan würden " bessere Alternativen verloren gehen", sagte Flesner.
Etwas anders schätzte die Runde die mögliche Erweiterung von KME ein. Im ersten Verfahrensschritt ist bereits die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gelaufen. Die bisherigen Pläne sehen vor, dass die Schlachthofstraße entlang der Halle Gartlage bis zum Haster Weg geführt wird. Zusätzliche Flächen für das Unternehmen würden die denkmalgeschützte Landwehr und das Sandbachtal betreffen. Der Bürgerverein sieht das Vorhaben skeptisch, stellte aber die wirtschaftliche Entwicklung von KME sowie den Erhalt der Arbeitsplätze in Rechnung: " Das macht die Sache hier so schwierig", fasste Flesner zusammen.
Hochwasserschutz
Gleichwohl hat der Bürgerverein einige Punkte auf der Agenda, sollte die Erweiterung tatsächlich umgesetzt werden. Die betreffen die Landwehr und den Hochwasserschutz. Die " stark frequentierte" Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Dodesheide und Schinkel müsse erhalten bleiben, lautet eine Forderung. Eine Option, für die sich der Bürgerverein dann einsetzen würde, wäre eine Brückenlösung. Befürchtungen haben die Anwohner zudem bei der Oberflächenentwässerung, wenn denn der Sandbach verlegt würde: " Dann stehen bei uns die Keller voll", sagte ein Anwohner, wobei er auf die starken Regenfälle im vergangenen August verwies.
Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler sagte, dass es in der kommenden Woche ein Unternehmensgespräch bei KME geben werde. Dort wolle sie die Punkte ansprechen.
Autor:
Henning Müller-Detert


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