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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Osnabrück will 100 Prozent Klimaschutz
Zwischenüberschrift:
Stadt bewirbt sich um Förderprogramm des Bundes
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt will bis 2050 den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids um 95 Prozent und den Energieverbrauch um 50 Prozent reduzieren. Das sieht der " Masterplan 100 % Klimaschutz" des Bundesumweltministeriums vor, an dem sich Osnabrück beteiligen will.
Alle Fraktionen stimmten im Verwaltungsausschuss einem Antrag der Grünen zu, sich um dieses Förderprogramm zu bewerben. Die Bundesregierung will in dem Programm herausfinden, wie eine Kommune das ehrgeizige Ziel erreichen kann. Die CO2-Reduzierung ist in diesem Umfang nötig, um die Erwärmung der Atmosphäre auf unter zwei Grad in diesem Jahrhundert zu senken.
15 bis 20 Städte und Landkreise können vier Jahre an dem Projekt teilnehmen. Das Programm verspricht Förderzuschüsse von insgesamt 960 000 Euro für vier Jahre. 192 000 Euro müsste Osnabrück aus eigener Tasche dazuzahlen. Die Stadt strebt eine Kooperation mit dem Landkreis an, der sich ebenfalls zur Bewerbung entschlossen hat.
" Zunächst werden alle interessierten Kommunen eine Projektskizze abgeben", erklärte Oberbürgermeister Boris Pistorius. Im Sommer werde das Bundesumweltministerium dann entscheiden, welche Kommunen einen Förderantrag einreichen können. Die Projektskizze soll in groben Zügen darlegen, was Osnabrück bislang für den Klimaschutz getan hat und wo Handlungsmöglichkeiten liegen. Für das Erstellen der Projektskizze stellt die Stadt 6000 Euro zu Verfügung.
Die ausgewählten Kommunen erarbeiten anschließend einen Masterplan, der bis ins Detail die Maßnahmen und Hindernisse darstellen soll. Allein das Erstellen des Masterplans wird nach Angaben der Verwaltung eineinhalb Jahre dauern. Es folgt die zweieinhalbjährige Umsetzungsphase, für die weitere Fördermittel geplant sind. Zwei Mitarbeiter werden in der Verwaltung mit dem Klimaschutz-Programm ausgelastet sein, wie der Leiter des Fachbereichs Umwelt, Detlef Gerdts, erklärt.
Auch die Handwerkskammer und die Klimaallianz hatten sich für eine Bewerbung ausgesprochen. Sie versprechen sich ein positives Image für die Stadt und europaweite Aufmerksamkeit. Zudem profitiere das Handwerk durch Bau und Wartung von Anlagen für erneuerbare Energien und durch die energetische Sanierung des Gebäudebestands.
Autor:
hin


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