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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Hier muß der Stadtring wietergehen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Hier muß der Stadtring weitergehen
Durchführung des Stadtringes bis zur Johannisstraße und Verbreiterung bis zum Rosenplatz notwendig

Vor einiger Zeit wurde der im Rahmen der Durchführung des inneren Stadtringes erheblich verbreiterte und im Abschnitt zwischen der Schloßstraße und der Hermannstraße in neue Fluchtlinien gebrachte Schloßwall für den Verkehr freigegeben. Abgesehen von den dringend reformbedürftigen Kreisverkehren am Rißmüllerplatz und am Heger Tor und der Brückenenge an der Vitischanze ist damit eine zügige Führung des Verkehrs vom Hasetor bis zum neuen Arbeitsamt über den Stadtring möglich.

Am neuen Arbeitsamt hört jedoch die zügige Führung des Verkehrs schlagartig auf. An der Hermannstraße fängt ein kurzer Schlauch den Schloßwallverkehr auf und drückt ihn in die schmale Johannismauer. Die Folge? Die meisten Fahrzeuge benutzen nach wie vor die Heinrichstraße. Die Verkehrskapazität des Schloßwalls bleibt weitgehend ungenutzt, da die Fortsetzung über die Johannismauer fehlt.
Es ist daher dringend notwendig, daß die Arbeiten am Stadtring, die am Schloßwall so hoffnungsvoll begannen - der Straßenzug ist großstädtisch und modern angelegt und verdient volle Anerkennung! -, nicht zum Stillstand kommen. Sie müssen noch in diesem Jahre fortgesetzt werden! Ziel muß sein, die Johannismauer auf dieselbe Fahrbahnbreite zu bringen, die der Schloßwall aufweist. Wenn dann die Johannisstraße im Abschnit zwischen der Johannismauer und dem Rosenplatz auf die vorgesehene Breite von 22 Meter vergrößert würde - die neuen Fluchtlinien zeichnen sich durch die Arkadenbauten und das neue Geschäftshaus neben der Drogerie bereits deutlich ab -, wäre der Stadtring in großen Zügen zur Hälfte vollendet.
Wie wir erfahren, ist die Bereitstellung der Mittel für die Durchführung des Stadtringes vom neuen Arbeitsamt bis zur Johannisstraße und auch für die Verbreiterung der Johannisstraße zwischen Johannismauer und dem Rosenplatz im neuen Etat vorgesehen. Einige Mittel sollen auch bereits greifbar sein. Daß eine Weiterführung des Stadtringes im Augenblick noch nicht möglich ist, liegt also, wie schon so oft in Osnabrück, nicht an der fehlenden Finanzierung, sondern vor allem an den nur langsam vorwärtsschreitenden Verhandlungen zwischen dem Liegenschaftsamt der Stadt und verschiedenen Anliegern.
Unsere Bilder lassen deutlich den krassen Übergang von der modernen Anlage des Schloßwalls zu der schmalen Johannismauer erkennen, deren größter Engpaß an der Kreuzung der Kommenderiestraße zu überwinden ist, wo ein völlig erhaltenes und ein teilweise erhaltenes Haus sich auf etwa acht Meter nähern, während eine Gesamtbreite der Straße von über zwanzig Meter vorgesehen ist. Es wird sicherlich nicht zu vermeiden sein, daß der Gehsteig wechselnd schmal und breit sein wird, weil es die erhaltene Bausubstanz verlangt - immerhin sollte es möglich sein, noch in diesem Sommer eine 12-Meter-Fahrbahn glatt durchzuziehen, damit wenigstens dies eine Verkehrsprojekt, das eine fühlbare Entlastung für den Innenstadtverkehr bringen kann, abgeschlossen ist. hr Aufnahmen: Bosselmann


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