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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Aufklärung und Tradition
Zwischenüberschrift:
Berufsschüler gestalten Justus-Möser-Ausstellung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Der hat sein Bett hier gerade erst abgebaut", erzählt Alexander Buhler und lacht. Der 19-Jährige sagt das über Martin Siemsen vom Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum, und sein Scherz soll verdeutlichen, wie eng die Zusammenarbeit zur Vorbereitung auf die Justus-Möser-Wanderausstellung " Aufklärung und Tradition" war.
Diese beginnt am 25. März - wie sollte es anders sein? - in der Möser-Realschule Osnabrück. Martin Siemsen hat sie inhaltlich vorbereitet. Gestaltet haben die dazugehörigen 30 Schautafeln und Plakate der Ausstellung einige Schüler der Berufsfachschule " Gestaltungstechnische Assistenten" des Berufsschulzentrums am Westerberg.
Siemsen lieferte die dazu benötigten Bilder und Texte, die Schüler sorgten für das Layout. Immer wieder gab es Absprachen, Ideen, Änderungen, Ergänzungen. Immer wieder besuchte Martin Siemsen die Schüler, tauschte sich mit ihnen aus. " Herr Siemsen hat hier fast gewohnt", sagt Alexander Buhler und fügt hinzu, dass es mitunter " komplizierter gewesen ist, als hätten wir es alleine gemacht". Lehrer Jan Burmann nennt das " nahe an der Realität arbeiten" und lobt seine Schüler. Sie hätten die Herausforderung gut gemeistert.
Die Ausstellung geht nun auf Reisen. Sie solle Justus Möser wieder bekannter machen, sagt Siemsen. Bis zum 8. April ist sie in der Möser-Realschule zu sehen. In einer abgespeckten Version, erklärt Siemsen. Denn er wolle " Möser runterbrechen auf Verständlichkeit".
Die Texte, die Justus Möser damals geschrieben, und die Funktionen, die er zu seiner Zeit erfüllt habe, seien für Schüler heute schwer nachzuvollziehen. Insofern bewege sich jeder, der Möser ausführlich zitiere, " an der Grenze zur Unverständlichkeit". Für die Ausstellung heißt das: Die Plakate sind klar strukturiert und mit einfachen Überschriften versehen, die Fotos sind beschrieben und die Texte verständlich. Nur bei Zitaten werde es schwierig, sagt der Mitarbeiter des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums.
Das sollte bei der zweiten Station der Ausstellung kein Problem sein: Ab dem 10. Juli ist sie im Gleimhaus Halberstadt zu sehen, einem internationalen Zentrum der Aufklärungsforschung.
Danach geht es weiter, vor allem durch das Osnabrücker Land. Abstecher nach Oldenburg und Göttingen sind möglich, aber konkrete Pläne gibt es noch nicht. Nur dass die Ausstellung im Herbst bei ihren Mit-Machern zu sehen ist, nämlich im Berufsschulzentrum am Westerberg, steht schon fest.

Bildtext:

Verständlich gemacht: Die Berufsschüler vom Westerberg präsentieren einige Schautafeln und Plakate zur Justus Möser-Ausstellung.

Foto:

Jörn Martens
Autor:
msb


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