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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der Wald im Klimastress
Zwischenüberschrift:
Vortrag im ZUK: Was man für die Bäume tun kann
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wie können wir unsere Wälder fit für die Zukunft machen? Auf diese Frage gibt Christoph Abs von der DBU Naturerbe GmbH, der dort das Projekt Wald in Not betreut, am Donnerstag, 17. März, ab 18.30 Uhr Antworten im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Der Waldbauer wird darlegen, welche Folgen der Klimawandel für deutsche Wälder haben kann und wie man durch vorausschauendes Handeln den Wald so gestaltet, dass etwaige Folgen eines Klimawandels möglichst nicht zu größeren Schäden in unseren Wäldern führen.
Veränderte Umwelt- und Klimabedingungen können bei Bäumen zu Stresssituationen führen. Wenn zum Beispiel in längeren Trockenperioden dem Baum nicht mehr genügend Wasser zur Verfügung steht, drosselt er seine Wasserverdunstung oder versucht, durch frühes Abwerfen von Blättern und Nadeln seinen Wasserverbrauch zu verringern. Damit wächst er auch langsamer.
Das macht den Wald auch anfälliger für Schädlinge wie den Borkenkäfer. Abs wird von Schäden durch den extrem trockenen Sommer im Jahr 2003 berichten. Und was für den Wald gelte, treffe natürlich auch die Pflanzen im heimischen Garten: " Nur hier können die Menschen bei Trockenperioden beispielsweise durch Bewässern kurzfristig leicht helfen." Abs will zu nachhaltigem Handeln aufrufen: " Langfristiges Ziel sollte es sein, den durch menschliches Handeln verursachten Anstieg von klimaschädlichen Gasen in der Erdatmosphäre zu vermindern. Dies ist beispielsweise durch einen sparsamen und wirkungsvollen Umgang mit Energie oder durch Nutzung erneuerbarer Energien möglich. Dazu kann auch das Verwenden von Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gehören. Denn Holz und Holzprodukte haben eine bessere Kohlendioxid-Bilanz."
Die gemeinnützige DBU Naturerbe GmbH, eine Tochtergesellschaft der DBU, wird rund 46 000 Hektar in neun Bundesländern langfristig für den Naturschutz sichern. Diese Flächen, bei denen es sich überwiegend um ehemalige Militärübungsplätze handelt, werden der DBU Naturerbe GmbH dazu in den nächsten Jahren nach und nach vom Bund übergeben. Das Hauptziel der DBU Naturerbe GmbH ist die aktive Sicherung und Betreuung der Flächen des nationalen Naturerbes. Sie möchte darauf die Strukturvielfalt und den Reichtum an heimischen Tier- und Pflanzenarten in unterschiedlichen Lebensräumen erhalten und fördern.
Der Abendvortrag ist Teil der Reihe zur " Klimawerkstatt - Umweltexperimente für Zukunftsforscher" der interaktiven Ausstellung der DBU. Sie ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. An den Vortragsabenden ist sie bis 18.30 Uhr zu besuchen. Vor den Abendvorträgen findet ab 17.45 Uhr eine kurze Führung durch die Ausstellung statt. Info: Telefon 05 41/ 96 33-941 oder www.klimawerkstatt.net ».

Bildtext:

Christoph Abs
Autor:
pm


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