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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kaffee-Partner startet 20-Millionen-Projekt in Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Grundstein für Firmenzentrale in ehemaliger Briten-Kaserne gelegt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wenn Generationen nach uns den Grundstein des Kaffee-Partner-Hauses in der ehemaligen Briten-Kaserne ausgraben, werden sie auf Kaffeebohnen stoßen.
Ein ganzes Kilo Schümli-Gourmet-Bohnen versenkten die Gesellschafter Michael Koch und Andreas Ost am Dienstagmorgen im Sockel des 20-Millionen-Projektes an der Römereschstraße. Auf einer Fläche von 4800 Quadratmetern entsteht das Verwaltungsgebäude, daneben auf 5000 Quadratmetern das Lager mit 2700 Paletten-Stellplätzen. Insgesamt zehn Hektar hat sich das aufstrebende Wallenhorster Unternehmen auf dem Kasernengelände gesichert: Platz für weitere Expansionen.
Kaffee-Partner gönnt sich eine städtebauliche Extravaganz: Das Verwaltungsgebäude nach den Plänen des Büros " 3deLuxe" ist terrassenförmig angelegt und mutet an wie gestapeltes Kaffee-Geschirr. Von einer " fliegenden Untertasse" sei gesprochen worden, sagte Andreas Ost, und von einem " Geschenk für die Stadt". Nein, sagte Ost, es sei ein Geschenk an die Mitarbeiter, denn " die Büros sollen schöner sein als die Wohnzimmer zu Hause". 300 Beschäftigte werden in den gläsernen Büros arbeiten, weitere 200 sind im Außendienst tätig.
Das ist der aktuelle Stand. Kaffee-Partner, nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland bei der Versorgung von Firmen mit Kaffee, Automaten und Zubehör, will weiter wachsen. Es gebe noch viele Büros mit Thermoskannen, sagte Michael Koch: " Morgens um sieben wird liebevoll Kaffee gekocht und dann bis in den Nachmittag getrunken. Die wollen wir für uns gewinnen."
Um die Wachstumsziele zu erreichen, brauche Kaffee-Partner qualifiziertes Personal. Deshalb habe sich das Unternehmen für den Umzug von Wallenhorst nach Osnabrück entschieden, hin zu den beiden Hochschulen, hin zu den Menschen, die Wohnung und Arbeitsplatz nah beieinander haben wollen. Der Umzug sei keine Entscheidung gegen Wallenhorst, sondern für Osnabrück. " Und wenn jetzt die Stadt den Gewerbesteuer-Hebesatz von 425 auf 360 wie in Wallenhorst senkt und der VfL in der Zweiten Liga bleibt, haben wir hier das Paradies", sagte Koch, an den Oberbürgermeister gewandt. Er sprach Boris Pistorius ein " Riesenkompliment" für die unkomplizierte und schnelle Hilfe der Verwaltung bei der Umsetzung der Pläne aus.
Pistorius erinnerte daran, dass erst vor fast genau zwei Jahren, am 31. März 2009, die Kasernen offiziell von den Briten übergeben worden waren. Die zivile Nutzung schreite in einem atemberaubenden Tempo voran. " Keiner hätte das vor zwei Jahren für möglich gehalten", so Pistorius und zeigte auf das künftige Polizeirevier direkt neben der Kaffee-Partner-Baustelle und das geplante Behördenzentrum des Landes. Das Paradies könne er in Osnabrück nicht versprechen, wohl aber gute Standortvoraussetzungen. Und: Den VfL in der Zweiten Liga zu halten ist deutlich leichter als eine Senkung der Gewerbesteuer."

Bildtext:

Baustellenbesichtigung auf dem Segway: vorn OB Boris Pistorius, links Jens Strebe, Geschäftsführer der Ost und Koch Immobilien-Gesellschaft, die die Firmenzentrale für Kaffee-Partner baut.

Fotos:

Jörn Martens
Autor:
hin


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